Wirkungsgrad von Impfstoffen, Risiken, Nebenwirkungen und Verschwörungen

Liebe Eltern, liebe Patienten,

Heute richte ich mich an alle, die Bedenken gegenüber der neuen Corona-Impfung haben, verunsichert sind oder erstmal abwarten möchten, wie die Impfung vertragen wird. Vielleicht kann ich hier mit meinem Artikel einige Fragen klären und Ängste nehmen.

Immer wieder wird in der Presse über den Wirkungsgrad der neuen Corona-Impfstoffe berichtet. Aber was heißt das eigentlich?

Die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna haben einen Wirkungsgrad von über 95 %, der neu zugelassene Impfstoff aus England von AstraZenica von 65%. Das heißt also, dass 95 von 100 geimpften Personen (bzw. 65 von 100 Personen) von der Impfung profitieren. 100% Wirkungsgrad gibt es leider in der Medizin nicht!

Das ist für Impfstoffe eine sehr gute Quote, im Vergleich dazu hat die jährliche Grippeimpfung einen Wirkungsgrad von 40 – 70% und die Keuchhustenimpfung von ca. 80 %.

Solche Wirkungsgrade reichen aus, um in der Gesamtbevölkerung eine ausreichende Immunität zu erzeugen, insbesondere dann, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Man spricht dann von Herdenimmunität. Manche Leute sagen, der Impfstoff wirkt ja gar nicht zu 100%, da lasse ich mich nicht impfen. Aber 100% Schutz gibt es in der Medizin leider nicht und ich denke, ein 95% oder 65%iger Schutz ist doch besser als keiner!

Die Wirksamkeit der Impfstoffe ist in umfangreichen Zulassungsstudien ausreichend belegt und veröffentlich. Interessierte können das in einer der renomiertesten medizinischen Fachzeitschriften, im New England Journal of Medicine“ nachlesen. Einfach mal „NEJM“ und „Corona“ googeln, dann findet man das sofort. Übrigens eine deutlich seriösere Quelle als WhatApp oder Facebook.

Aber wird durch die Impfung nicht an unserem Erbgut herummanipuliert?

Man liest immer, dass der Impfstoff gentechnisch hergestellt wird. Da läuten bei vielen Menschen die Alarmglocken und haben dann Angst, dass sich eine Impfung auf unser Erbgut auswirkt. Dies ist aber nicht der Fall: Der mRNA-Impfstoff (Boten-Ribonukleinsäure = Codierung für einen Eiweißbaustein) enthält nur einen Bauplan für ein Virusprotein, das sog. Spikeprotein, dass dann von unseren Zellen hergestellt wird und somit unserem Immunsystem präsentiert wird, damit es darauf reagieren kann und entsprechende Abwehrmechanismen im Körper anregt! An unserem Erbgut, bestehend aus DNA (Desoxyribunukleinsäure) wird hier nicht eingegriffen oder manipuliert. Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird also nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach einigen Tagen nach der Impfung wieder vom Körper abgebaut.

Und was ist jetzt mit den Nebenwirkungen?

Es gibt keine medizinische Behandlung mit 100%iger Erfolgsaussicht und garantiert ohne Nebenwirkungen. Es gibt immer die üblichen unerwünschten Wirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Unwohlsein usw., aber das wurde in meinem letzten Beitrag schon ausführlich besprochen. Bleibende Impfschäden sind extrem selten.

Lassen sie mich einen Vergleich aufführen: Wir haben in Deutschland seit 1976 die allgemeine Anschnallpflicht beim Autofahren. Und so ziemlich jeder schnallt sich an und hofft, dass der Gurt im Falle eines Unfalls Verletzungen oder gar einen tödlichen Ausgang verhindert. Dennoch kann der angeschnallte Gurt Schaden verursachen, z.B. wenn ich über eine Brücke fahre und bei einem Unfall in den Fluss stürze. Wenn sich dann bei einem seitlichen Aufprall das Gurtschloss verhakt und nicht mehr geöffnet werden kann, droht die Gefahr, dass man das Auto nicht rechtzeitig verlassen kann und eventuell ertrinkt. Trotzdem schnallt sich jeder vernünftige Autofahrer an! Der Nutzen des Anschnallens überwiegt eindeutig gegenüber der Gefahr eines Schadens durch Anschnallen!

Zugegeben, dass ist jetzt sehr weit hergeholt, aber bei der statistischen Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens verhält es sich ähnlich:  Der Nutzen der Impfung ist eindeutig der Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens um ein zigfaches überlegen und wurde auch in unzähligen Studien so bewiesen.

Mittlerweile sind über 800000 Menschen in Deutschland mit dem Corona-Impfstoff geimpft worden (Stand 14.01.2021). Eine erste Bilanz fällt positiv aus: »Beide in der EU zugelassenen Wirkstoffe haben eine gute Sicherheit und Verträglichkeit und eine ausgezeichnete Wirksamkeit«, sagt Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Bisher sind 325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen gemeldet worden, das entspricht 0,53 Verdachtsfällen pro 1000 Impfdosen. 51 Fälle davon seien als schwerwiegend einzuschätzen. Zehn Menschen sind verstorben, es handelte sich aber bei allen Verstorbenen um sehr hochbetagte Menschen mit gravierenden Vorerkrankungen und man geht deshalb daher davon aus, dass sie an ihrer Grunderkrankung gestorben sind.

Schutz gegen Mutationen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geht auch davon aus, dass die zugelassenen Impfstoffe gegen die neuen Virus-Mutationen schützen. Prüfungen haben bestätigt, dass der vom deutschen Unternehmen Biontech entwickelte Impfstoff gegen die in Großbritannien und Südafrika entdeckten neuen Varianten des Coronavirus wirksam ist. 

Impfskepsis

Laut WHO gehören Impfgegner zu den 10 größten Bedrohungen für die Gesundheit!

Oft höre ich: „ich lasse mich erst später impfen, ich möchte erst abwarten, wie verträglich die Impfung ist und welche Langzeit-Nebenwirkungen auftreten. Hier sollte man aber eindeutig der Forschung vertrauen – und genau da liegt das Problem: Wir haben vor allem im süddeutschen Bereich eine irrationale Wissenschaftsangst, insbesondere bei allem aus dem pharmazeutischen und medizinischen Bereich. Immer wird vorgeworfen, dass Ärzte und Pharnmaindustrie nur Geld verdienen wollen. Aber wir Ärzte bekommen für die Durchführung einer Impfung keine 10.-€ (und das ist auch noch regional unterschiedlich!) und auch in der Pharmaindustrie spielt der Impfstoffsektor nur eine kleine Rolle. Impfstoffentwicklung ist extrem aufwendig und teuer, da bleibt nicht viel Gewinn liegen. Und außerdem: Was ist daran verwerflich, wenn eine Firma mit einem gutem Produkt auch Geld verdient?

Und was ist jetzt mit Bill Gates und den Mikrochips?

Bill Gates pflanzt Menschen laut einer Verschwörungstheorie Mikrochips ein. Gates will somit im Kampf gegen den Erreger den Menschen Mikrochips einpflanzen lassen - und so die totale Kontrolle erlangen. Das ist natürlich blanker Unsinn!

Fakt ist, das Gates einmal schrieb, dass irgendwann "digitale Zertifikate" Auskunft darüber geben könnten, wer eine Infektion mit einem Virus bereits durchgestanden hat. Diese Aussage wurde dann mit vollkommen anderen Projekten von Gates verrührt und hat mit dem Coronavirus nichts zu tun.

Die Gates-Stiftung soll auch die Entwicklung des neuen Coronavirus finanziert haben - inklusive Patent. Dies entbehrt jeder Grundlage. Der vermeintliche Beweis stützt sich darauf, dass die Bill Gates Stiftung 2015 ein Institut unterstützt hat, dass ein Patent erworben hat mit dem Titel Coronavirus. Dabei geht es aber nicht um Sars-CoV-2, sondern um die Impfstoffentwicklung gegen ein Geflügelvirus aus der Gruppe der Coronaviren!

So, ich hoffe, ich konnte nun viele Fragen klären und zur Aufklärung beitragen. Ich jedenfalls empfehle allen Menschen die neue Impfung gegen das Corona-Virus und warte selber schon sehnsüchtig auf den Tag, an dem auch ich endlich geimpft werde (Termin habe ich schon!)

Herzlichst, ihr Dr.med. Frank Kirchner,

Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin,

88267 Vogt

 

 

Aufklärung über die neue Schutzimpfung gegen COVID-19 mit dem mRNA-Impfstoff

(Achtung: es gibt jetzt viel zu lesen, lohnt sich aber!)

Liebe Eltern, liebe Patienten,

nachdem sich die Fragen zum neuen COVID-19-Impfstoff (übrigens: Handelsname Comirnaty von Pfizer) häufen und  die Kritik unserer 80 Millionen selbsternannten deutschen Virologen (früher waren das alle einmal deutsche Fußballbundestrainer) immer seltsamere Blüten treibt, möchte ich hier nochmal einige Tatsachen zum Impfstoff klarstellen:

Was ist das für ein Impfstoff?

Bei dem Impfstoff der Firma Pfizer handelt es sich um einen gentechnisch hergestellten Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht.

mRNA (Boten-Ribonukleinsäure) ist die Bauanleitung für jedes einzelne Eiweiß in unserem Körper und darf nicht verwechselt werden mit der menschlichen Erbinformation DNA (Desoxy-Ribonukleinsäure. Doppelhelixstruktur – na, noch bekannt aus dem Biologieunterricht?)

Im  mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzelnen Baustein des SARS-Coronavirus-2 enthalten, das sogenannte Spikeprotein.

Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos, nicht infektiös und kann uns auch nicht krank machen.

Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird auch nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach einigen Tagen nach der Impfung wieder vom Körper abgebaut. Und schon gar nicht wird da ein Chip in unseren Körper eingebaut!

Aber was passiert jetzt nach der Impfung in unserem Körper?

Nach der Impfung wird von unseren eigenen Körperzellen in den Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen das Spikeprotein des Virus gebildet (nochmal: das Spikeprotein als kleiner Bestandteil des SARS-CoV-2-Virus ist nicht infektiös und kann uns auch nicht krank machen!).

Von unserem Immunsystem wird dann dieses Spikeprotein als Fremdeiweiß erkannt und jetzt setzt ein genialer Abwehrprozess in unserem Körper ein: In unserem Körper werden spezifische Abwehrzellen aktiviert und es werden Antikörper gegen das Virus gebildet und auch Abwehrzellen werden gebildet und aktiviert.

So entsteht dann eine schützende Immunität in unserem Körper.

Im Prinzip passiert nichts anderes als bei jeder anderen Virusinfektion in unserem Körper, nur mit der großen Ausnahme, dass wir nicht an diesem Virus erkranken – einfach genial!

Und warum muss man nun zweimal geimpft werden?

Weil unser Körper und Immunsystem nicht vollkommen ist und eine nur einmalige Impfung bei einigen Menschen noch keine ausreichte Schutzwirkung hinterlässt. Deshalb sollte eine zweite Impfung im Abstand von drei Wochen verabreicht werden.

Da aber zur Zeit der Impfstoff noch nicht ausreichend für alle und für zwei Impfungen zur Verfügung steht, wird aktuell diskutiert, ob man das Risiko einer geringeren Gesamtimmunität bei der zunächst geimpften Bevölkerungsschicht in Kauf nimmt und lieber mehr Menschen zunächst nur einmal impft und die zweite Impfung zu einem späteren Zeitpunkt nachholt, wenn dann ausreichen Impfstoff für alle verfügbar ist. Aber das ist im Moment gerade erst in der Diskussion und somit noch nicht beschlossen, ob das so kommt.

Ebenso ist zur Zeit in der Diskussion, ob man aus einem Fläschchen mit Impfstoff (einer sog. Phiole mit 0,45 ml Impfflüssigkeit, die dann noch mit 1,8 ml einer 0,9% Natriumchloridlösung, also isotonischer Kochsalzlösung, verdünnt werden muss) 5 Impfdosen herstellt oder 6 Impfdosen. Zugelassen ist der Impfstoff aus einer Phiole in Deutschland nur für 5 Impfdosen.

Und wie wird geimpft?

Bei der Impfung wird der Impfstoff in den Deltamuskel des Oberarms geimpft. Ausgenommen von der Impfung sind zur Zeit Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Schwangere und Stillende, da es hier noch nicht ausreichende Fallzahlen zu einer sicheren Datenlage gibt. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass der Impfstoff diese Personen gefährlich ist, sondern es liegt vielmehr daran, dass bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und Stillenden besonders hohe Anforderungen an Medikamentenzulassungen in Europa besteht. Übrigens: viele gängige Medikamente sind bei Kindern und Jugendlichen nicht zugelassen. Da fragt aber nur keiner danach!

Und wer sollte lieber nicht geimpft werden?

Menschen, die bereits auf andere Impfungen mit hochgradigen allergischen Schockreaktionen reagiert haben (und da ist nicht eine Rötung und Schwellung des Impfarms gemeint, sondern lebensbedrohliche Kreislaufreaktionen!), dürfen nicht oder nur unter strenger klinischer Beobachtung geimpft werden. Leider sind solche Fälle bereits vorgekommen, die von Impfkritikern gerne aufgebauscht werden. Aber solche extrem seltenen Ausnahmefälle gibt es bei jeder Impfung und auch bei jedem vermeintlich noch so harmlosen Medikament!

Und wann habe ich einen Impfschutz und für wie lange?

Der vollständige Impfschutz beginnt 7 Tage nach der 2. Impfung. Man geht davon aus, dass 95 von 100 geimpften Personen dann vor der Krankheit ausreichend geschützt sind. Dies ist für einen Impfstoff eine sehr gute Quote, 100% Impfschutz gibt es leider nirgendswo beim Menschen!

Wie lange nun dieser Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt, aber sicher einige Monate oder Jahre. Ob dann nochmal eine Auffrischimpfung oder eine Wiederholungsimpfung erfolgen sollte, werden wir erst lernen, wenn viele Menschen geimpft sind und einige Zeit vergangen ist.

Da aber ein vollständiger Schutz der Bevölkerung nicht sofort nach der ersten Impfung vorhanden ist, werden wir noch eine ganze Weile uns an die AHA+A+L-Regeln halten müssen. Das ist einfach so und muss auch eingehalten werden. Erst wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, kann man von einer sogenannten Herdenimmunität ausgehen. Und das dauert halt noch ein Weilchen!

Welche unerwünschten Wirkungen sind nach der Impfung zu befürchten?

Eigentlich gehört diese Frage ganz an den Anfang meiner Stellungnahme. Ist ihnen das vielleicht schon mal aufgefallen:  Der Deutsche fragt nämlich bei jedem Medikament oder Impfstoff immer zuerst nach Nebenwirkungen! Was das Medikament Gutes in ihm bewirkt, ist immer erstmal zweitrangig!

Aber wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es auch bei der Corona-Impfung zu Impfkomplikationen kommen. Am häufigsten sind dabei Schmerzen an der Einstichstelle (ja, impfen tut weh!) und dies beklagen übrigens auch fast so viele Patienten, die bei Impfstofferprobungen nicht den Impfstoff, sondern nur Wasser gespritzt bekommen haben!

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber können auftreten, klangen aber bisher (bei über 22000 geimpften Personen in der Zulassungsstudie) folgenlos nach wenigen Tagen ab. Gegen Schmerzen und Fieber nach der Impfung hat sich der schmerz- und  fiebersenkende Wirkstoff Paracetamol bewährt.

Bei 4 Fällen in der Zulassungsstudie trat wohl eine Gesichtsnervenlähmung auf, dies entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 1:1000 bis 1:10000 und ist somit statistisch fraglich, ob das überhaupt in Zusammenhang mit der Impfung steht. Untersuchungen dazu laufen aber. Weitere schwerwiegende Komplikationen, die der Impfung zugeschrieben werden, wurden bisher nicht beobachtet.

So, das sind jetzt zugegebenermaßen viele Informationen, aber es ist mir ein dringendes Bedürfnis, meine Patienten und deren Erziehungsberechtigten ausführlich über die Impfung zu beraten und vor allem Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien zu entkräften. Ich jedenfalls stehe voll hinter der Impfung und werde mich und mein Praxispersonal so schnell wie möglich impfen lassen. Meine übrige Familie und Freunde müssen sich leider noch etwas gedulden, bis sie mit der Impfung an der Reihe sind, da noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung steht, aber irgendwann kann jedem eine Impfung angeboten werden.  Und dann Impfen wir auch alle!

Und bis dahin gilt:

Die Einhaltung der AHA-Regeln zeigt Solidarität und soziale Verantwortung!

Nicht-Einhaltung der AHA-Regen ist unsolidarisch, a-sozial und verantwortungslos.

Gebt den wenigen, die aber am lautesten schreien und demonstrieren, keine Mehrheit oder Plattform für ihre abstrusen Ansichten.

 ...und bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst, ihr Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

Liebe Patienten, liebe Eltern

Die Praxis bleibt vom 31.12.2020 bis 06.01.2021 geschlossen

 

Vertretung in dringenden Fällen:

Dres. Gröner, Albert und Zill,

Donauschwabenstraße 9 in Weissenau;

Tel.: 0751 63575

 

Praxis Rezbach in Ravensburg

Gartenstraße 18; Tel.: 0751 553311

 

Am Feiertag/Wochenende wenden Sie sich bitte an den Kinderärztlichen Notdienst in Ravensburg,

Tel.: 116117 in der Oberschwabenklinik Ravensburg,

Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin,

Notfallsprechstunden von 09:00 Uhr – 13:00 Uhr

und 15:00 Uhr – 19:00 Uhr!

Wir wünschen ein gutes, gesundes neues Jahr 2021!

 

Wichtige News zur Corona-Impfung

Liebe Eltern, liebe Patienten

 

Aufgrund lauter gleicher Fragen hier nun alles Wichtige schriftlich:

 Ja, wir empfehlen die CORONA-Impfung jedem Patienten und werden uns sobald als möglich selber impfen lassen. Zugelassen ist der Impfstoff für alle Personen ab 16 Jahren. 

Der Biontech Impfstoff wurde vor der Zulassung an über 22 000 Leuten getestet (mehr Testpersonen als jeder andere jemals zugelassene Impfstoff) und es traten nur geringe Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung auf. Bei empfindlichen Personen traten selten allergische Reaktionen auf, die mit Medikamenten gut beherrschbar sind.

Nein, der Impfstoff verändert nicht das Erbgut und er ist nach aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnis sicher. Er enthält mRNA (nicht DNA!), also den gleichen Stoff wie die meisten Erkältungsviren. Bei jeder von Ihnen durchgemachten Erkältung hat der Erkältungsvirus mRNA in ihre Zellen eingebracht um sich zu vermehren, ganz ohne ihr Erbgut zu verändern. Da haben Sie nur noch nie drüber nachgedacht 

Die kompletten Ergebnisse der Impfstoffstudie sind im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht und öffentlich abrufbar. Einfach mal „NEJM“ und „Corona“ googeln und nachlesen. Eine deutlich seriösere Quelle als WhatApp oder Facebook.

Bin ich dann nicht mehr ansteckend? Wissen wir noch nicht, aber Sie werden sehr wahrscheinlich als geimpfte Person vor einem tödlichen Verlauf einer Coronainfektion geschützt sein. Ob Sie eine Infektion deshalb nicht mehr an andere Personen weiterreichen können, ist noch unklar. Die Maske werden Sie damit vermutlich vorerst nicht los, bis diese Frage geklärt ist.

Kann ich mir die Impfung leisten? Der Staat trägt die Kosten der Impfung. Die Impfung ist also für Sie kostenlos.

 Wie lange der Impfschutz hält, wissen wir noch nicht genau, aber schon eine Weile.

Aber da wird ein Chip…..Nein!

 

Und Bill Gates….Nein!

Aber Sie sind doch von der Pharmaindustrie bezahlt ….Nein! Wir sind schon froh, wenn ihre Krankenkasse gelegentlich mal etwas Geld für Ihre Behandlung rüberwachsen lässt.

 Sonst noch Fragen? Dann sprechen Sie uns an!

 

Ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

 

Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,

 

ein bewegtes, aufregendes und dramatisches Jahr liegt hinter uns.

Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass durch den Lockdown ab Mitte März und durch die sicher notwendigen Pandemie-Maßnahmen unser gesellschaftliches Leben sich so verändern könnte.

Als die ersten Corona-Nachrichten aus China uns erreichten, dachten wir alle, China ist weit weg und was kann so ein Virus unserer Hightech-Gesellschaft schon anhaben. Aber die Corona-Pandemie zeigt uns eindrucksvoll unserer Grenzen auf. Auch wenn sich der Mensch für allmächtig hält, die Natur ist immer noch stärker!

Auch hier bei uns in Vogt und Umgebung gab und gibt es Menschen, die zum Teil schwer an dem Corona-Virus erkrankten, aber zum Glück sind zumindest hier in Vogt (noch) keine Todesopfer zu beklagen.

Nun sind die Wintermonate da und die Infektionszahlen steigen wieder an. Daher sind wieder stärkere Einschränkungen bis hin zum harten Lockdown beschlossen worden, die uns alle noch härter treffen. Aber nur, wenn wir alle uns an die vorgegebenen Regeln halten, haben wir eine Chance, die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten, bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Halten Sie also bitte durch und bleiben Sie gesund!

Die Einhaltung der AHA-Regeln bedeutet Solidarität und soziale Verantwortung für einen selber und für die Schwächsten in unserer Gesellschaft!

Nicht-Einhaltung der AHA-Regeln ist unsolidarisch, a-sozial und verantwortungslos, gerade gegenüber den Schwächsten in unserer Gesellschaft!

Ich wünsche Ihnen allen nun ein friedliches, gesegnetes und vor allem gesundes Weihnachtsfest im Kreis ihrer Familien. Lassen wir uns von den Ereignissen in diesem Jahr nicht entmutigen, sondern blicken wir hoffnungsfroh in die Zukunft.

Herzlichst, ihr Dr.med. Frank Kirchner und das ganze Praxisteam

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

 

Eine geringe Anzahl an Grippe-Impfstoffe ist wieder eingetroffen.

Bei Interesse können Sie nun wieder gerne einen Impftermin bei uns vereinbaren.

 

Ihr Praxisteam der Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

Liebe Eltern,

bitte beachten Sie, dass Sie als Begleitperson ihrer Kinder nur infektfrei unsere Praxis betreten dürfen. Falls Sie also selber Symptome einer Infektionskrankheit haben, sollten Sie unsere Praxis nicht betreten. Bitte organisieren Sie in diesem Fall eine andere Begleitperson, die mit ihrem Kind dann zu uns in die Praxis kommt.

Falls dies unter keinen Umständen möglich ist, bitten wir Sie, dies uns telefonisch mitzuteilen. In diesem Falle müssen wir Sie dann streng getrennt von anderen Patienten und Begleitpersonen in die Praxis schleusen.

Aber bitte kommen Sie auf keinen Fall unangemeldet mit Krankheitssymptomen in unsere Praxis!

Dies dient zu unserem eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Patienten!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht ihnen

ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

Mund-Nasen-Schutzmaske und chronische Erkrankung

Immer mehr häufen sich die Anfragen zur Befreiung von der Maskenpflicht aufgrund chronischer Erkrankungen

Daher möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass aus medizinischen Gründen aus meiner Sicht nur in ganz wenigen Ausnahmefällen eine Befreiung von der Maskenpflicht sinnvoll ist.

Gerade chronisch erkrankte Menschen, z.B. mit Asthma oder mit einer Immunschwäche nach Chemotherapie oder ähnlichem, sind besonders gefährdet, an Infektionskrankheiten der Atemwege, wie auch zum Beispiel Corona, zu erkranken.

Daher sollten solche Patienten schon aus Eigenschutz die Maske bei Kontakt zu anderen Menschen unbedingt tragen. Eine Befreiung von der Maskenpflicht wäre in solch einem Fall geradezu kontraproduktiv, da sich diese Personen selbst in Gefahr begeben, sich mit dem SARS-CoV2-Virus zu infizieren!

Eine Mund-Nasen-Schutzmaske dient aber nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch dem Gesellschaftsschutz, um andere chronisch Erkrankte oder Risikopatienten zu schützen!

Wer so schwer erkrankt ist, dass er wirklich keine Alltagsmaske tragen kann (z.B. bei ständigem Sauerstoffbedarf über eine Nasenbrille), sollten zum Eigenschutz momentan Menschenansammlungen dringend vermeiden!

Medizinische dreilagige Vliesmasken (FFP1, OP-Maske) und FFP 2 Masken (KN95) sind mittlerweile mehrfach Evidenz basiert medizinisch untersucht und verursachen bei sachgemäßen Gebrauch nach heutigem Wissensstand keine messbaren Schädigungen. Fake News im Internet über angeblich tote Kinder, wie sie z.B. von Dr. Schiffmann, HNO-Arzt aus Sinsheim auch über Flugblätter an Vogter Haushalte verteilt wurden, entbehren jeder seriösen Quelle!

Wir wissen und spüren alle, dass das Tragen einer Maske über längere Zeit subjektiv als unangenehm empfunden wird. Dennoch bleibt uns bei Kontakt zu anderen Menschen, z.B. beim Einkaufen, aber auch beim Busfahren, am Arbeitsplatz oder in der Schule, keine Alternative! Es gilt, gemeinsam viele Infektionen und Todesfälle durch die Corona-Erkrankung zu verhindern, um irgendwann wieder alle gesund in unser normales Alltagsleben zurückkehren zu können!

 

Daher nochmal mein eindringlicher Appell an alle:

 

Tragt den Mund-Nasenschutz bei Kontakt zu anderen Mitmenschen!

Haltet euch an die AHA-LA Regeln!

(Abstand - Hygiene - Alltagsmaske - Lüften - Warn-App)

 

Animiert auch die Kinder zum korrekten Tragen der Maske!

 

Maskentragen ist Gesellschaftsschutz!

Maskentragen dient dem Eigenschutz!

 

 

 

Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht

In Baden Württemberg müssen Kinder ab 6 Jahren im öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann sowie in Läden, Arztpraxen, Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Zusätzlich besteht nun seit 18.10.2020 eine Pflicht zum Tragen einer Maske im Schulunterricht ab Klasse 5.

Daher häufen sich nun in den Arztpraxen die Anfragen nach Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht.

Diese ärztlichen Atteste dürfen nur nach sorgfältiger Prüfung und strenger Indikationsstellung von Ärzten ausgestellt werden

Ausgenommen sind daher nur Menschen,

• die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachbehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung, etc. Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis (GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit)) erfolgen.

• denen das Tragen der Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, z.B. bei schweren Herz- oder Lungenerkrankungen.

Ein Kind mit Asthma bronchiale z.B., dass so mit Medikamenten eingestellt ist, dass es die Schule besuchen kann, kann auch eine Alltagsmaske im Schulunterricht tragen.

Selbstgenähte Alltagsmasken aus relativ dickem Baumwollstoff können bei längerem Tragen problematisch werden, da sich hier Feuchtigkeit über die Ausatemluft sammelt und so die Maske mit der Zeit völlig durchnässt ist und unhygienisch wird. Auch die Atmung kann durch diese Masken erschwert sein. Daher empfehle ich bei längerer Tragedauer wie zum Beispiel über einen Schultag das Tragen einer handelsüblichen medizinischen OP-Maske aus hypoallergenem Vliesstoff, wie sie bereits nicht nur in Sanitätshäusern, sondern auch schon in vielen Supermärkten im 50er Karton günstig zu kaufen gibt. So eine OP-Maske sollte allerdings auch nach 3-4 stündiger Tragedauer gegen eine frische neue Maske ausgetauscht werden.

Alle Gerüchte über Sauerstoffmangel durch Maskentragen, Hirnschädigungen und Todesfälle sind Fake-News aus dem Internet, die insbesondere von eindeutigen Foren der Corona-Leugner und rechten Regime-Gegnern verbreitet werden und entbehren jeder medizinischen Grundlage.

Ein Mensch, der aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, ist in aller Regel gesundheitlich so stark eingeschränkt, dass er Menschenansammlungen wie Busse, Einkaufsläden oder auch Schulbesuch meiden sollte! Dies trifft zum Beispiel bei Menschen zu, die wegen einer Herz-Lungenerkrankung Sauerstoff über einen Sauerstoffkonzentrator und Nasenbrille benötigen.

Daher werden bei uns in der Praxis nur nach sorgfältiger Überprüfung der Indikation und nur in seltenen, begründbaren Fällen ein Attest zur Befreiung der Maskenpflicht ausgestellt. Diese Atteste sind dann kostenpflichtig und müssen vom Patienten nach der Gebührenordnung für Ärzte selbst bezahlt werden.

Gefälligkeitsatteste und Blankobescheinigungen, wie sie schon teilweise im Internet angeboten werden, werden von uns nicht ausgestellt und unterschrieben. Solche Atteste sind rechtlich äußerst fraglich und Ärzte, die solche Atteste oder Bescheinigungen ausstellen, handeln in meinen Augen äußerst fahrlässig.

Die Corona-Pandemie zeigt uns, dass wir sie nur alle zusammen gemeinsam bezwingen können, wenn wir alle zusammenhalten und uns an die Regeln zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der Gesellschaft halten.

Maskentragen ist nicht nur Individualschutz – Maskentragen zeigt Solidarität gegenüber den besonders gefährdeten Personen!

Lasst uns daher gemeinsam gegen diese Pandemie vorgehen!

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht ihnen das

Praxisteam der Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

Achtung! Neue gefährliche Krankheit grassiert in Deutschland! Achtung!

Attesteritis

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Als Folge der Corona-Pandemie hat sich in Deutschland eine neue, hochansteckende und unheilbare Krankheit ausgebreitet, die sogenannte Attesteritis.

Betroffen von dieser Erkrankung sind vor allem Lehrer/Innen in Schulen, Erzieher/Innen in Kindergärten, Übungsleiter in Sportvereinen, Hebammen bei Elternkursen usw. .

Folgende Symptome deuten auf diese Erkrankung hin:

Die o.g. Risikogruppe benötigt für ihre Schützlinge (Schüler/Innen, betreute Kinder….) unbedingt ein ärztliches Attest, auf welchem alle möglichen Unbedenklichkeiten vom Arzt schriftlich mit Stempel und Unterschrift bescheinigt werden müssen.

Die Ärzteschaft hat zur Eindämmung dieser Krankheit mit folgenden Maßnahmen reagiert:

Unsinnige Atteste werden nicht ausgestellt!

Besteht die erkrankte Person (Lehrer/In, Erzieher/In, Übungsleiter/In, Hebamme…) trotzdem hartnäckig auf eine ärztliche Bescheinigung (=Attest!), wird diese von uns Ärzten nur gegen eine Gebühr (je nach Aufwand zwischen 10.- und 20.-€) ausgestellt. Werden Atteste vom Arzt ohne Gebühr ausgestellt, handelt der Arzt laut einem Urteil der Bundes-Ärztekammer wettbewerbswidrig und macht sich strafbar!

Helfen Sie mit, diese gefährliche Krankheit einzudämmen! Weigern Sie sich, unsinnige und unnötige Atteste und Bescheinigungen abzugeben! Fragen Sie nach, auf welcher Grundlage ein Attest angefordert wird.

Falls eine schriftliche Entschuldigung von Ihnen als Eltern von der Schule nicht anerkannt wird, fragen Sie nach, ob der/die Lehrer/In meint, dass Sie ihn anlügen würden!

Gemeinsam schaffen wir es, auch diese Pandemie einzudämmen!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht Ihnen ihre

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Corona - Atteste – Gesundschreibungen – Abstriche

Liebe Eltern, liebe Patienten

Die Corona-Pandemie verlangt von uns allen äußerste Disziplin und Geduld.

Zur Zeit werden viele Kinder von Schulen und Kindergärten nach Hause geschickt, da bei ihnen irgendwelche Krankheitssymptome aufgetreten sind. Diese Kinder und Jugendlichen kommen dann zu uns zur Untersuchung in die Praxis und fordern teilweise einen Corona-Abstrich, ein Attest oder eine „Gesundschreibung“ von uns.

Um einen einigermaßen geregelten Praxisablauf gewährleisten zu können, vor allem dann, wenn im Herbst die Erkältungszeit ansteht, möchte ich sie hier auf einige wichtige Dinge hinweisen:

Allgemeine Hinweise:

  • Bitte kommen sie nie ohne vereinbarten Termin in die Praxis
  • Es gilt Maskenpflicht in der Praxis für alle ab 6 Jahre!
  • Es darf nur eine erwachsene Begleitperson mit den Kindern die Praxis betreten
  • Sagen Sie schon am Telefon, ob und welche Krankheitssymptome ihr Kind hat, damit wir sie gegebenenfalls gleich zum Schutz für uns und andere Patienten in der Praxis isolieren können.

„Corona-Hinweise“:

  • Corona-Abstriche: Abstriche werden nur bei Patienten gemacht, die Symptome einer Atemwegsinfektion zeigen. Dazu gehören vor allem Husten und Fieber
  • Bei alleinigem Schnupfen oder gar Heuschnupfen werden keine Corona-Abstriche gemacht

Atteste und Bescheinigungen:

  • Atteste und Bescheinigungen für die Schule oder Kindergarten sind laut Landesgesundheitsamt Baden Württemberg nicht erforderlich!
  • Falls ihre Schule oder Kita trotzdem auf ein Attest besteht, ist dies gebührenpflichtig und darf nicht über ihre Krankenkasse abgerechnet werden
  • Atteste und Bescheinigungen werden nur gegen sofortige Barzahlung herausgegeben!
  • „Gesundschreibungs-Atteste“ sind nicht möglich, da niemand von uns zu 100% eine (Corona-) Infektion ausschließen kann!

 

Bitte beachten Sie:

Seit Aufhebung der Look-down-Maßnahmen dürfen die Kinder wieder in die Schulen und Kita´s. Dadurch mehren sich wieder die Fälle von Sommergrippe, banalen Infekten wie Schnupfen, aber auch Scharlach oder Bindehautentzündungen. Nicht jeder Infekt ist gleich eine Corona-Erkrankung!

Meines Erachtens nach dürfen Kinder mit leichter Rotznase, aber ohne Fieber und ansonsten gesund und unbeeinträchtigt eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Dies kann aber von jeder Schule oder Kita anders gehandhabt werden.

Prinzipiell gilt (wie schon immer!): Kranke Kinder mit ansteckenden Erkrankungen (z.B. Fieber, Husten, Bindehautentzündungen) dürfen nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung!

Nur wenn sich nun alle Patienten, Eltern, Erzieherinnen und Lehrer an diese Vorgaben halten, ist vor allem in den Herbst und Wintermonaten ein geregelter Praxisablauf bei uns möglich!

Wir wünschen Ihnen und ihren Kindern gute Gesundheit!

Ihr Praxisteam von der

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

 

Kinderärzte machen sich Sorgen um Demonstrationen gegen Corona-Regeln

Wir, die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte der Grundversorgung in Oberschwaben, haben derzeit in unseren Praxen eigentlich genug zu tun. Etwas weniger durch die üblichen saisonalen Infekte (diese sind durch die Schließung der Kindergärten und Schulen derzeit deutlich eingedämmt) , als vielmehr durch die Aufrechterhaltung der normalen kinderärztlichen Versorgung durch Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Begleitung chronischer  Erkrankungen, erschwert durch die notwendigen der Pandemie geschuldeten Vorgaben des Infektionsschutzes: Maskenpflicht, Trennung der Wartezimmer, strikte Planung der Patienteneinbestellung etc.

Aber wir sind Ärzte und stehen trotz der Erschwernisse unserer Arbeit hinter den derzeit geforderten Maßnahmen, weil wir sie für richtig halten. Es ist schwierig und ermüdend auch in der Praxis  auf populistisch gemischte Halbwahrheiten reagieren zu müssen, die derzeit zunehmend Verbreitung finden. Nachdem aber bei einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen Herr Welte als Kinderarzt auf das Podium stieg, sehen wir uns gezwungen, dazu Stellung zu nehmen.

Weder Politiker, noch Medien und viele Bürger sind fähig , in der derzeitigen Situation Ideologie, Politik und Medizin zu trennen – aber genau das wäre wichtig, um mit einer Pandemie in einer Gesellschaft zurecht zu kommen. Und eine statistische Beurteilung einer solchen Pandemie geht nicht- fragen muss man die Menschen an der Front, die Intensivärzte, Pfleger und Pflegerinnen, die noch nie in so kurzer Zeit so viele Schwerkranke und Sterbende mit den gleichen Symptomen sahen ohne wirklich helfen zu können.

Es ist zynisch zu behaupten, dass alte Heimbewohner durch Freiheit, Luft und Sonne durch Stärkung ihres Immunsystems vor diesem unbekannten Virus geschützt werden könnten - genau dort hat die Bombe erbarmungslos eingeschlagen.

Und überhaupt: unser Immunsystem. Es ist das komplizierteste, noch am wenigsten bekannte Regelwerk unseres Körpers. Absurd zu behaupten, dass wir Ärzte damals (vor durchschnittlich 30 Jahren) bereits im 1. Semester die Grundlagen erfahren hätten. Die Wirkung des derzeitigen Virus auf unser Immunsystem ist  genauso wenig bekannt , wie vor 30 Jahren bei der Ausbreitung des HIV – und wie viele Jahre hat es gedauert, diese Erkrankung einigermaßen zu bändigen.

Eine unkontrollierte Durchseuchung der Bevölkerung mit einem unbekannten Virus ohne Wissen um die Folgen ist ethisch nicht vertretbar. Dieses Virus ist anders  als die üblichen saisonalen Erkrankungen, an die sich die Bevölkerung und auch wir Kinderärzte im Laufe der Generationen mehr oder weniger adaptiert haben: und trotzdem erleben wir auch bei diesen unserem Immunsystem bekannten Erregern manchmal tragische Überraschungen.

Es ist immer einfacher, einen Lock-down auszurufen, als ihn wieder zu beenden – vor allem wenn die Maßnahme zu einem vorübergehenden Erfolg geführt hat!

Jetzt ist ja alles gut, wir können so weiter machen wie vorher, Masken weg, Läden auf, Kinder in die Schulen...

Der Blick auf den oft zitierten bis vor kurzem lockeren Umgang in anderen Ländern wie in Schweden und der Schweiz zeigt ein anderes Bild: Die Sterberate in Schweden ( bei hochmodernem Gesundheitssystem) liegt derzeit bei 3300 verstorbenen Patienten bei 10 Millionen Einwohnern und liegt somit 3 mal höher als in Deutschland ( 7500 auf 83 Millionen)– der schwedische „Sonderweg“ ist gescheitert.

Auch die Diskussion um einen Impfstoff oder eine (bisher von niemandem ausgesprochene) Impfpflicht ist müßig. Seit dem ersten SARS- Ausbruch 2003 versuchen chinesische Wissenschaftler, einen Impfstoff herzustellen, dessen Eigenschaften auch erst mal erforscht werden müssen -  es wird also noch ein Weilchen dauern.

Es gibt derzeit viele Halbwahrheiten, die eine bislang ziemlich solidarische Gesellschaft spalten können und so Raum schaffen für Verschwörungstheorien und politische Umwälzungen.

Wir tragen weiter die Maske, um die oder den anderen zu schützen, falls wir schon unbemerkt infiziert wären... wir tragen sie zum Zeichen, dass wir das wissen! Und wollen unseren Eltern und Kindern vermitteln, dass sie trotz der derzeitigen Regeln und Einschränkungen damit das Richtige tun!

Jeden Tag die medizinischen Fakten zu prüfen und strikt von Ideologien zu trennen und weiterhin unsere Arbeit zum Wohle der Kinder zu machen sind wir angetreten.

Die Kinder- und Jugendärzte in Oberschwaben

 

 

 

Der SARS-Corona-Virus-2-Antikörper-Schnelltest

Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,

wir freuen uns sehr, Ihnen in diesen schweren Zeiten der großen Unsicherheit und Angst die Möglichkeit bieten zu können, in unserer Praxis einen Schnelltest auf Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 durchführen zu lassen.

Was kann dieser Test:

Wenn Sie wissen wollen ob der Husten, das Fieber und/oder die Halsschmerzen bei Ihnen oder Ihren Kindern in den letzten Wochen eine SARS-Corona-Virus-2-Infektion war, dann können wir diese Frage mit dem Schnelltest beantworten.

Was kann dieser Test NICHT:

Wenn Sie gerade erst Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber entwickelt haben, dann können wir Ihnen mit diesem Test nicht sagen, ob Sie sich mit dem SARS-Corona-Virus-2 infiziert haben. Dieser Test kann auch nicht ausschließen, dass Sie für andere Menschen nicht mehr ansteckend sind! Auch ist aktuell nicht abschließend geklärt, ob nach einer durchgemachten Infektion eine Immunität besteht, die Wissenschaft geht aber davon aus.

Was misst dieser Test:

Anders als die von den Corona-Testzentren durchgeführten PCR Testungen (Polymerase-Kettenreaktions-Tests mittels Rachenabstrich) weist der Schnelltest nicht das SARS-Corona-Virus-2 direkt nach, sondern die vom eigenen Körper gebildeten Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2. Diese Antikörper sind frühestens ca. 7 Tage nach Infektion nachweisbar (IgM-Antikörper als schnelle Antikörperantwort werden ca. 3-7 Tagen nach Infektion gebildet und IgG-Antikörper als „Gedächtnisantikörper“ nach ca. 14 Tagen). Somit kann der Test eine frühe Infektion NICHT nachweisen und dient somit nur der Bestätigung, ob man bereits eine Infektion durchgemacht hat, wenn die Symptome sich bessern oder vorbei sind. Dies ist insbesondere hilfreich, da die meisten Menschen bei einer SARS-Corona-Virus-2-Infektion nur milde (teilweise sogar gar keine) Symptome entwickeln und diese Symptome häufig nicht von einer Erkältung/Sommergrippe zu unterscheiden sind. Aufgrund der begrenzten Testkapazitäten bei der PCR-Testung wird der Großteil der Bevölkerung zusätzlich nie auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet werden können.

Wann kann ich mich und mein Kind testen lassen:

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie die Erkrankung bereits durchgemacht haben und sich keine Sorgen mehr über eine Ansteckung machen wollen.

Wenn Sie wissen möchten, ob der Husten von Ihnen oder der Ihres Kindes vor Wochen nun Corona war oder nicht.

Wie funktioniert der Schnelltest auf das SARS-Corona-Virus-2:

In unserer Praxis wird Ihnen unsere medizinische Fachangestellte mit einem „Fingerklick“ (wie beim Blutzuckermessen) eine kleine Menge Blut von der Fingerspitze mit einer Pipette entnehmen. Diese Probe wird mit einer Testlösung auf den Schnelltest aufgetragen. Nach 10 Minuten erfahren Sie, ob in Ihrem Blut Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 existieren. Ein positiver Befund bestätigt, dass Sie mit dem Corona-Virus infiziert wurden und Ihr Körper erfolgreich Antikörper gebildet hat. Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Wissenschaft von einer Immunität nach einer durchgemachten Corona-Infektion aus.

Wie sicher ist das Ergebnis des Schnelltests:

Der von uns angebotene Schnelltest ist medizinisch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht validiert. Das heißt, die Ergebnisse des Testes wurden bis jetzt nicht von unabhängigen Laboratorien mit gesicherten Testverfahren bestätigt.

Die Testgenauigkeit wird vom Hersteller für IgG-Antikörper angegeben mit 98,6 % und für die IgM-Antikörper mit 92,9%. Für den Test besteht keine Kreuzreaktivität mit Antikörpern gegen Influenza A+B, RSV, Adenovirus, Syphilis, H.Pylori, HBsAg, HIV, HCV. Das bedeutet, der Test wird nur positiv, wenn Ihr Blut Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 enthält (noch nicht validierte Aussagen). Hierbei ist außerdem zu beachten, dass es aufgrund von Kreuzreaktivität auch in einzelnen Fällen zu positiven Ergebnissen kommen kann, wenn eine Infektion mit den bei uns schon lange kursierenden normalen Corona-Erkältungsviren noch nicht so lange zurück liegt.

Aufgrund der fehlenden Validierung, der geringen möglichen Kreuzreaktivität und der noch nicht gesicherten Immunität ist das Testergebnis daher unter Vorbehalt zu betrachten!

Ist der Schnelltest eine Kassenleistung:

Im gesetzlichen Gesundheitssystem werden Ansprüche des Patienten auf medizinische Leistungen nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot des §12 des fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) geregelt. Der erste Absatz des §12 SGB V besagt:

„(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“

Diese Kriterien werden auch WANZ Kriterien genannt für wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig.

Da die Information, ob ich die Infektion mit dem SARS-Corona-Virus-2 durchgemacht habe, keinerlei medizinischem Zweck dient und keine medizinische Behandlung von der Entscheidung abhängt, ist dieser Test keine Kassenleistung und darf nicht zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden!

Was kostet Sie der Schnelltest:

Der Schnelltest ist eine Wahlleistung und muss von Ihnen privat in Bar in unserer Praxis bezahlt werden. Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Schnelltest nicht!

Die Kosten für die medizinische Leistung berechnen sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten für die Durchführung und Interpretation des Schnelltests betragen:

31,68€, zu diesen Preisen kommen die Kosten für das Material des Schnelltests von aktuell: 13,44€* pro Schnelltest für den „Cleartest Corona 2019-nCoV IgG/IgM-Schnelltest“ (Deutsches Fabrikat)

* Preise können variieren, je nach Kosten der Tests im Einkauf

also insgesamt 45,12€

Gerne können Sie nun einen Termin bei uns zur Durchführung dieses Schnelltest vereinbaren.

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht ihnen

das Praxisteam der Kinder- und Jugendarztpraxis Dr.med. Frank Kirchner

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten,

seit Montag, den 27.4.2020, ist die sechste Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung in Kraft getreten.

Diese besagt, dass im Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken getragen werden müssen. Dies gilt somit auch für den Besuch von ärztlichen Praxen!

Daher müssen Sie und ihr Kind nun ab Montag, den 27.04.2020, bei einem Besuch in unserer Praxis eine Alltagsmaske tragen. Ohne Maske dürfen sie leider nicht in unsere Praxis kommen. Ausgenommen davon sind natürlich Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder. Die Maskenpflicht gilt in Baden Württemberg ab dem 6. Geburtstag.

Gesunde Geschwisterkinder, die nicht zur Behandlung angemeldet sind, sollten nicht in die Praxis mitgebracht werden. Nur wenn wirklich keine andere Betreuung möglich ist, dürfen Geschwisterkinder ausnahmsweise mitgenommen werden.

Wir sind bemüht, die Abstands- und Hygieneregeln so optimal als möglich zum Schutz von unseren Patienten, aber auch von uns selber, einzuhalten. Daher werden Sie und ihr Kind in aller Regel gleich in ein Behandlungszimmer oder in einem separaten Wartebereich gesetzt. Beachten Sie auch bitte die Abstandsregelung, wenn Sie ihr Kind bei uns am Tresen anmelden und die Krankenversicherungskarte übergeben.

Bitte kommen sie nicht ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung in unsere Praxis. Bei fieberhaften Erkrankungen werden Sie gebeten, beim Praxisbesuch an der Tür zu klingeln und zu warten, bis wir sie dann mit ihrem Kind hereinholen. Geben Sie auch unbedingt Bescheid, wenn Sie oder ihr Kind Kontakt zu einer an CoVid19 erkrankten Person (Corona-Infektion) hatte! In diesem Falle werden Sie von uns unverzüglich telefonisch beraten!

Nach der Behandlung bitten wir Sie, die Praxis möglichst rasch wieder zu verlassen. Aus diesem Grund mussten wir auch leider unsere beliebte Parkgarage und anderes Spielzeug aus dem Wartezimmer entfernen.

Nur so kann der Praxisbetrieb für Sie fast wie gewohnt aufrechterhalten werden.

Wir sind der Meinung, dass Impfungen und Gesundheitsvorsorgen unbedingt zeitgerecht weitergeführt werden sollten. Nur so kann auch für die Zukunft eine gesunde und beschwerdefreie Entwicklung für ihre Kinder gewährleistet werden. Deshalb können sie gerne Termine für anstehende Impfungen und Vorsorgen bei uns vereinbaren.

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht das Praxisteam der

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Einmalhandschuhe und Corona

Liebe Eltern, liebe Patienten

Immer wieder sehen wir Menschen, die Kunststoff-Einmalhandschuhe tragen, um sich vor Infektionen zu schützen.

Dies ist meiner Meinung nach völlig unnötig und unsinnig.

Unsere menschliche Haut verfügt über einen natürlichen Schutzmantel, der uns vor Keimen und eindringenden Infektionen schützt.

Medizinische Schutzhandschuhe werden nur getragen, wenn z.B. ein Arzt Wunden versorgt oder eine Operation durchführt oder mit menschlichen Sekreten wie Blut oder Speichel in Berührung kommt. Dabei werden diese Handschuhe einmalig und nur bei einem Patienten getragen und dann weggeworfen.

Wenn man mit solchen Schutzhandschuhen z.B. einkaufen geht, fasst man damit verschiedene Gegenstände (Einkaufswagen, Lebensmittel, Verpackungen, Geldscheine usw.) an. Alle Keime, die wir fürchten, bleiben an diesen Handschuhen haften und werden bei der nächsten Berührung weitergetragen.

Einmalhandschuhe sind also nur für den medizinischen einmaligen Gebrauch an einem Patienten geeignet und schützen uns im Alltag nicht vor möglichen Infektionen. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Viel sinnvoller und effektiver ist es daher, sich häufig die Hände zu waschen und z.B. nach dem Einkaufen zu desinfizieren.

Einmalhandschuhe sollten übrigens auch nicht mit Desinfektionsmittel in Berührung kommen, da sie dadurch porös und löchrig werden können.

Also hier mein Rat: Lieber häufiger die Hände waschen und desinfizieren als Einmalschutzhandschuhe zu tragen!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht das Praxisteam

der Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Die Corona-Krise schränkt uns alle im Alltag ein.

Dennoch sollten Vorsorgemaßnahmen und Impfungen bei ihren Kindern nicht vernachlässigt werden!

Wenn wir jetzt unser gutes und sinnvolles Impfsystem aussetzen, laufen wir Gefahr, dass in einigen Monaten dann Krankheiten wie Keuchhusten, Masern, Windpocken und andere wieder gehäuft in unserer Region auftreten.

Auch Vorsorgen sollten termingerecht durchgeführt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Entwicklungsrückstände und andere Störungen übersehen werden und Behandlungen verzögert werden.

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Patienten bewusst und halten sämtliche Hygiene- und Abstandsvorschriften ein. Die Patienten, die in unsere Praxis kommen, haben dann in aller Regel keinen Kontakt mit anderen Patienten. Wir unternehmen alles, um ein mögliches Infektionsrisiko für Sie und ihre Kinder so gering wie möglich zu halten.

Deshalb unsere Aufforderung: Nehmen Sie die Impftermine und Vorsorgetermine für ihre Kinder termingerecht wahr.

Wir sorgen dann für einen reibungslosen Ablauf bei uns in der Praxis.

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht Ihnen ihr

Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

Praxis für Kinder- und Jugendmedizin

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Hier nun eine Anweisung zur häuslichen Quarantäne und Wiederzulassung nach Erkrankung bei Corona-Verdachtsfällen:

Merkblatt für Familien zur Corona-Quarantäne

Wenn ein Familienmitglied Corona-Symptome (Husten, Fieber über 38,5 Grad) zeigt und Kontakt zu einer an dem Corona-Virus erkrankten Person hatte, gilt dieses als Verdachtsfall und muss für mindestens 14 Tage ab Symptombeginn in häusliche Quarantäne.

Nach Ablauf dieser 14 Tage gilt dann der Patient als geheilt, wenn er in den letzten 48 Stunden dieser 14 Tage fieberfrei und symptomfrei geblieben ist. Bestehen weiterhin Krankheitssymptome, verlängert sich die Quarantänezeit so lange, bis der Patient 48 h fieberfrei und symptomfrei ist.

Erst dann kann dann das Familienmitglied als geheilt aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Tritt in dieser Zeit der Quarantäne bei einem anderen Familienmitglied Corona-Erkrankungssymptome auf, dann ist auch dieses Familienmitglied ein Verdachtsfall und muss dann auch ab dem Zeitpunkt des Symptombeginns für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Ist auch dieser Patient in den letzten 48 Stunden dieser 14 Tage fieber- und symptomfrei, gilt auch er als geheilt.

Andere Familienmitglieder ohne Symptome, z.B. betreuende Eltern oder andere gesunde Geschwister, dürfen, auch wenn sie symptomfrei sind, die häusliche Quarantäne nicht verlassen.

Bereits genesene Familienmitglieder, die die 14 Tage Quarantäne schon hinter sich haben, dürfen die häusliche Quarantäne verlassen.

Dies kann unter Umständen zur Folge haben, dass Eltern oder Geschwister von infizierten Familienmitgliedern mehrere Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen müssen.

 

In diesem Sinne, alles Gute für Sie und ihre Kinder

Ihr Team der Kinderarztpraxis Dr. med. Frank Kirchner