Liebe Eltern,

bitte beachten Sie, dass Sie als Begleitperson ihrer Kinder nur infektfrei unsere Praxis betreten dürfen. Falls Sie also selber Symptome einer Infektionskrankheit haben, sollten Sie unsere Praxis nicht betreten. Bitte organisieren Sie in diesem Fall eine andere Begleitperson, die mit ihrem Kind dann zu uns in die Praxis kommt.

Falls dies unter keinen Umständen möglich ist, bitten wir Sie, dies uns telefonisch mitzuteilen. In diesem Falle müssen wir Sie dann streng getrennt von anderen Patienten und Begleitpersonen in die Praxis schleusen.

Aber bitte kommen Sie auf keinen Fall unangemeldet mit Krankheitssymptomen in unsere Praxis!

Dies dient zu unserem eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Patienten!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht ihnen

ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

Mund-Nasen-Schutzmaske und chronische Erkrankung

Immer mehr häufen sich die Anfragen zur Befreiung von der Maskenpflicht aufgrund chronischer Erkrankungen

Daher möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass aus medizinischen Gründen aus meiner Sicht nur in ganz wenigen Ausnahmefällen eine Befreiung von der Maskenpflicht sinnvoll ist.

Gerade chronisch erkrankte Menschen, z.B. mit Asthma oder mit einer Immunschwäche nach Chemotherapie oder ähnlichem, sind besonders gefährdet, an Infektionskrankheiten der Atemwege, wie auch zum Beispiel Corona, zu erkranken.

Daher sollten solche Patienten schon aus Eigenschutz die Maske bei Kontakt zu anderen Menschen unbedingt tragen. Eine Befreiung von der Maskenpflicht wäre in solch einem Fall geradezu kontraproduktiv, da sich diese Personen selbst in Gefahr begeben, sich mit dem SARS-CoV2-Virus zu infizieren!

Eine Mund-Nasen-Schutzmaske dient aber nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch dem Gesellschaftsschutz, um andere chronisch Erkrankte oder Risikopatienten zu schützen!

Wer so schwer erkrankt ist, dass er wirklich keine Alltagsmaske tragen kann (z.B. bei ständigem Sauerstoffbedarf über eine Nasenbrille), sollten zum Eigenschutz momentan Menschenansammlungen dringend vermeiden!

Medizinische dreilagige Vliesmasken (FFP1, OP-Maske) und FFP 2 Masken (KN95) sind mittlerweile mehrfach Evidenz basiert medizinisch untersucht und verursachen bei sachgemäßen Gebrauch nach heutigem Wissensstand keine messbaren Schädigungen. Fake News im Internet über angeblich tote Kinder, wie sie z.B. von Dr. Schiffmann, HNO-Arzt aus Sinsheim auch über Flugblätter an Vogter Haushalte verteilt wurden, entbehren jeder seriösen Quelle!

Wir wissen und spüren alle, dass das Tragen einer Maske über längere Zeit subjektiv als unangenehm empfunden wird. Dennoch bleibt uns bei Kontakt zu anderen Menschen, z.B. beim Einkaufen, aber auch beim Busfahren, am Arbeitsplatz oder in der Schule, keine Alternative! Es gilt, gemeinsam viele Infektionen und Todesfälle durch die Corona-Erkrankung zu verhindern, um irgendwann wieder alle gesund in unser normales Alltagsleben zurückkehren zu können!

 

Daher nochmal mein eindringlicher Appell an alle:

 

Tragt den Mund-Nasenschutz bei Kontakt zu anderen Mitmenschen!

Haltet euch an die AHA-LA Regeln!

(Abstand - Hygiene - Alltagsmaske - Lüften - Warn-App)

 

Animiert auch die Kinder zum korrekten Tragen der Maske!

 

Maskentragen ist Gesellschaftsschutz!

Maskentragen dient dem Eigenschutz!

 

 

 

Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht

In Baden Württemberg müssen Kinder ab 6 Jahren im öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann sowie in Läden, Arztpraxen, Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Zusätzlich besteht nun seit 18.10.2020 eine Pflicht zum Tragen einer Maske im Schulunterricht ab Klasse 5.

Daher häufen sich nun in den Arztpraxen die Anfragen nach Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht.

Diese ärztlichen Atteste dürfen nur nach sorgfältiger Prüfung und strenger Indikationsstellung von Ärzten ausgestellt werden

Ausgenommen sind daher nur Menschen,

• die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachbehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung, etc. Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis (GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit)) erfolgen.

• denen das Tragen der Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, z.B. bei schweren Herz- oder Lungenerkrankungen.

Ein Kind mit Asthma bronchiale z.B., dass so mit Medikamenten eingestellt ist, dass es die Schule besuchen kann, kann auch eine Alltagsmaske im Schulunterricht tragen.

Selbstgenähte Alltagsmasken aus relativ dickem Baumwollstoff können bei längerem Tragen problematisch werden, da sich hier Feuchtigkeit über die Ausatemluft sammelt und so die Maske mit der Zeit völlig durchnässt ist und unhygienisch wird. Auch die Atmung kann durch diese Masken erschwert sein. Daher empfehle ich bei längerer Tragedauer wie zum Beispiel über einen Schultag das Tragen einer handelsüblichen medizinischen OP-Maske aus hypoallergenem Vliesstoff, wie sie bereits nicht nur in Sanitätshäusern, sondern auch schon in vielen Supermärkten im 50er Karton günstig zu kaufen gibt. So eine OP-Maske sollte allerdings auch nach 3-4 stündiger Tragedauer gegen eine frische neue Maske ausgetauscht werden.

Alle Gerüchte über Sauerstoffmangel durch Maskentragen, Hirnschädigungen und Todesfälle sind Fake-News aus dem Internet, die insbesondere von eindeutigen Foren der Corona-Leugner und rechten Regime-Gegnern verbreitet werden und entbehren jeder medizinischen Grundlage.

Ein Mensch, der aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, ist in aller Regel gesundheitlich so stark eingeschränkt, dass er Menschenansammlungen wie Busse, Einkaufsläden oder auch Schulbesuch meiden sollte! Dies trifft zum Beispiel bei Menschen zu, die wegen einer Herz-Lungenerkrankung Sauerstoff über einen Sauerstoffkonzentrator und Nasenbrille benötigen.

Daher werden bei uns in der Praxis nur nach sorgfältiger Überprüfung der Indikation und nur in seltenen, begründbaren Fällen ein Attest zur Befreiung der Maskenpflicht ausgestellt. Diese Atteste sind dann kostenpflichtig und müssen vom Patienten nach der Gebührenordnung für Ärzte selbst bezahlt werden.

Gefälligkeitsatteste und Blankobescheinigungen, wie sie schon teilweise im Internet angeboten werden, werden von uns nicht ausgestellt und unterschrieben. Solche Atteste sind rechtlich äußerst fraglich und Ärzte, die solche Atteste oder Bescheinigungen ausstellen, handeln in meinen Augen äußerst fahrlässig.

Die Corona-Pandemie zeigt uns, dass wir sie nur alle zusammen gemeinsam bezwingen können, wenn wir alle zusammenhalten und uns an die Regeln zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der Gesellschaft halten.

Maskentragen ist nicht nur Individualschutz – Maskentragen zeigt Solidarität gegenüber den besonders gefährdeten Personen!

Lasst uns daher gemeinsam gegen diese Pandemie vorgehen!

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht ihnen das

Praxisteam der Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

Achtung! Neue gefährliche Krankheit grassiert in Deutschland! Achtung!

Attesteritis

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Als Folge der Corona-Pandemie hat sich in Deutschland eine neue, hochansteckende und unheilbare Krankheit ausgebreitet, die sogenannte Attesteritis.

Betroffen von dieser Erkrankung sind vor allem Lehrer/Innen in Schulen, Erzieher/Innen in Kindergärten, Übungsleiter in Sportvereinen, Hebammen bei Elternkursen usw. .

Folgende Symptome deuten auf diese Erkrankung hin:

Die o.g. Risikogruppe benötigt für ihre Schützlinge (Schüler/Innen, betreute Kinder….) unbedingt ein ärztliches Attest, auf welchem alle möglichen Unbedenklichkeiten vom Arzt schriftlich mit Stempel und Unterschrift bescheinigt werden müssen.

Die Ärzteschaft hat zur Eindämmung dieser Krankheit mit folgenden Maßnahmen reagiert:

Unsinnige Atteste werden nicht ausgestellt!

Besteht die erkrankte Person (Lehrer/In, Erzieher/In, Übungsleiter/In, Hebamme…) trotzdem hartnäckig auf eine ärztliche Bescheinigung (=Attest!), wird diese von uns Ärzten nur gegen eine Gebühr (je nach Aufwand zwischen 10.- und 20.-€) ausgestellt. Werden Atteste vom Arzt ohne Gebühr ausgestellt, handelt der Arzt laut einem Urteil der Bundes-Ärztekammer wettbewerbswidrig und macht sich strafbar!

Helfen Sie mit, diese gefährliche Krankheit einzudämmen! Weigern Sie sich, unsinnige und unnötige Atteste und Bescheinigungen abzugeben! Fragen Sie nach, auf welcher Grundlage ein Attest angefordert wird.

Falls eine schriftliche Entschuldigung von Ihnen als Eltern von der Schule nicht anerkannt wird, fragen Sie nach, ob der/die Lehrer/In meint, dass Sie ihn anlügen würden!

Gemeinsam schaffen wir es, auch diese Pandemie einzudämmen!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht Ihnen ihre

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Corona - Atteste – Gesundschreibungen – Abstriche

Liebe Eltern, liebe Patienten

Die Corona-Pandemie verlangt von uns allen äußerste Disziplin und Geduld.

Zur Zeit werden viele Kinder von Schulen und Kindergärten nach Hause geschickt, da bei ihnen irgendwelche Krankheitssymptome aufgetreten sind. Diese Kinder und Jugendlichen kommen dann zu uns zur Untersuchung in die Praxis und fordern teilweise einen Corona-Abstrich, ein Attest oder eine „Gesundschreibung“ von uns.

Um einen einigermaßen geregelten Praxisablauf gewährleisten zu können, vor allem dann, wenn im Herbst die Erkältungszeit ansteht, möchte ich sie hier auf einige wichtige Dinge hinweisen:

Allgemeine Hinweise:

  • Bitte kommen sie nie ohne vereinbarten Termin in die Praxis
  • Es gilt Maskenpflicht in der Praxis für alle ab 6 Jahre!
  • Es darf nur eine erwachsene Begleitperson mit den Kindern die Praxis betreten
  • Sagen Sie schon am Telefon, ob und welche Krankheitssymptome ihr Kind hat, damit wir sie gegebenenfalls gleich zum Schutz für uns und andere Patienten in der Praxis isolieren können.

„Corona-Hinweise“:

  • Corona-Abstriche: Abstriche werden nur bei Patienten gemacht, die Symptome einer Atemwegsinfektion zeigen. Dazu gehören vor allem Husten und Fieber
  • Bei alleinigem Schnupfen oder gar Heuschnupfen werden keine Corona-Abstriche gemacht

Atteste und Bescheinigungen:

  • Atteste und Bescheinigungen für die Schule oder Kindergarten sind laut Landesgesundheitsamt Baden Württemberg nicht erforderlich!
  • Falls ihre Schule oder Kita trotzdem auf ein Attest besteht, ist dies gebührenpflichtig und darf nicht über ihre Krankenkasse abgerechnet werden
  • Atteste und Bescheinigungen werden nur gegen sofortige Barzahlung herausgegeben!
  • „Gesundschreibungs-Atteste“ sind nicht möglich, da niemand von uns zu 100% eine (Corona-) Infektion ausschließen kann!

 

Bitte beachten Sie:

Seit Aufhebung der Look-down-Maßnahmen dürfen die Kinder wieder in die Schulen und Kita´s. Dadurch mehren sich wieder die Fälle von Sommergrippe, banalen Infekten wie Schnupfen, aber auch Scharlach oder Bindehautentzündungen. Nicht jeder Infekt ist gleich eine Corona-Erkrankung!

Meines Erachtens nach dürfen Kinder mit leichter Rotznase, aber ohne Fieber und ansonsten gesund und unbeeinträchtigt eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Dies kann aber von jeder Schule oder Kita anders gehandhabt werden.

Prinzipiell gilt (wie schon immer!): Kranke Kinder mit ansteckenden Erkrankungen (z.B. Fieber, Husten, Bindehautentzündungen) dürfen nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung!

Nur wenn sich nun alle Patienten, Eltern, Erzieherinnen und Lehrer an diese Vorgaben halten, ist vor allem in den Herbst und Wintermonaten ein geregelter Praxisablauf bei uns möglich!

Wir wünschen Ihnen und ihren Kindern gute Gesundheit!

Ihr Praxisteam von der

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

 

Kinderärzte machen sich Sorgen um Demonstrationen gegen Corona-Regeln

Wir, die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte der Grundversorgung in Oberschwaben, haben derzeit in unseren Praxen eigentlich genug zu tun. Etwas weniger durch die üblichen saisonalen Infekte (diese sind durch die Schließung der Kindergärten und Schulen derzeit deutlich eingedämmt) , als vielmehr durch die Aufrechterhaltung der normalen kinderärztlichen Versorgung durch Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Begleitung chronischer  Erkrankungen, erschwert durch die notwendigen der Pandemie geschuldeten Vorgaben des Infektionsschutzes: Maskenpflicht, Trennung der Wartezimmer, strikte Planung der Patienteneinbestellung etc.

Aber wir sind Ärzte und stehen trotz der Erschwernisse unserer Arbeit hinter den derzeit geforderten Maßnahmen, weil wir sie für richtig halten. Es ist schwierig und ermüdend auch in der Praxis  auf populistisch gemischte Halbwahrheiten reagieren zu müssen, die derzeit zunehmend Verbreitung finden. Nachdem aber bei einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen Herr Welte als Kinderarzt auf das Podium stieg, sehen wir uns gezwungen, dazu Stellung zu nehmen.

Weder Politiker, noch Medien und viele Bürger sind fähig , in der derzeitigen Situation Ideologie, Politik und Medizin zu trennen – aber genau das wäre wichtig, um mit einer Pandemie in einer Gesellschaft zurecht zu kommen. Und eine statistische Beurteilung einer solchen Pandemie geht nicht- fragen muss man die Menschen an der Front, die Intensivärzte, Pfleger und Pflegerinnen, die noch nie in so kurzer Zeit so viele Schwerkranke und Sterbende mit den gleichen Symptomen sahen ohne wirklich helfen zu können.

Es ist zynisch zu behaupten, dass alte Heimbewohner durch Freiheit, Luft und Sonne durch Stärkung ihres Immunsystems vor diesem unbekannten Virus geschützt werden könnten - genau dort hat die Bombe erbarmungslos eingeschlagen.

Und überhaupt: unser Immunsystem. Es ist das komplizierteste, noch am wenigsten bekannte Regelwerk unseres Körpers. Absurd zu behaupten, dass wir Ärzte damals (vor durchschnittlich 30 Jahren) bereits im 1. Semester die Grundlagen erfahren hätten. Die Wirkung des derzeitigen Virus auf unser Immunsystem ist  genauso wenig bekannt , wie vor 30 Jahren bei der Ausbreitung des HIV – und wie viele Jahre hat es gedauert, diese Erkrankung einigermaßen zu bändigen.

Eine unkontrollierte Durchseuchung der Bevölkerung mit einem unbekannten Virus ohne Wissen um die Folgen ist ethisch nicht vertretbar. Dieses Virus ist anders  als die üblichen saisonalen Erkrankungen, an die sich die Bevölkerung und auch wir Kinderärzte im Laufe der Generationen mehr oder weniger adaptiert haben: und trotzdem erleben wir auch bei diesen unserem Immunsystem bekannten Erregern manchmal tragische Überraschungen.

Es ist immer einfacher, einen Lock-down auszurufen, als ihn wieder zu beenden – vor allem wenn die Maßnahme zu einem vorübergehenden Erfolg geführt hat!

Jetzt ist ja alles gut, wir können so weiter machen wie vorher, Masken weg, Läden auf, Kinder in die Schulen...

Der Blick auf den oft zitierten bis vor kurzem lockeren Umgang in anderen Ländern wie in Schweden und der Schweiz zeigt ein anderes Bild: Die Sterberate in Schweden ( bei hochmodernem Gesundheitssystem) liegt derzeit bei 3300 verstorbenen Patienten bei 10 Millionen Einwohnern und liegt somit 3 mal höher als in Deutschland ( 7500 auf 83 Millionen)– der schwedische „Sonderweg“ ist gescheitert.

Auch die Diskussion um einen Impfstoff oder eine (bisher von niemandem ausgesprochene) Impfpflicht ist müßig. Seit dem ersten SARS- Ausbruch 2003 versuchen chinesische Wissenschaftler, einen Impfstoff herzustellen, dessen Eigenschaften auch erst mal erforscht werden müssen -  es wird also noch ein Weilchen dauern.

Es gibt derzeit viele Halbwahrheiten, die eine bislang ziemlich solidarische Gesellschaft spalten können und so Raum schaffen für Verschwörungstheorien und politische Umwälzungen.

Wir tragen weiter die Maske, um die oder den anderen zu schützen, falls wir schon unbemerkt infiziert wären... wir tragen sie zum Zeichen, dass wir das wissen! Und wollen unseren Eltern und Kindern vermitteln, dass sie trotz der derzeitigen Regeln und Einschränkungen damit das Richtige tun!

Jeden Tag die medizinischen Fakten zu prüfen und strikt von Ideologien zu trennen und weiterhin unsere Arbeit zum Wohle der Kinder zu machen sind wir angetreten.

Die Kinder- und Jugendärzte in Oberschwaben

 

 

 

Der SARS-Corona-Virus-2-Antikörper-Schnelltest

Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,

wir freuen uns sehr, Ihnen in diesen schweren Zeiten der großen Unsicherheit und Angst die Möglichkeit bieten zu können, in unserer Praxis einen Schnelltest auf Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 durchführen zu lassen.

Was kann dieser Test:

Wenn Sie wissen wollen ob der Husten, das Fieber und/oder die Halsschmerzen bei Ihnen oder Ihren Kindern in den letzten Wochen eine SARS-Corona-Virus-2-Infektion war, dann können wir diese Frage mit dem Schnelltest beantworten.

Was kann dieser Test NICHT:

Wenn Sie gerade erst Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber entwickelt haben, dann können wir Ihnen mit diesem Test nicht sagen, ob Sie sich mit dem SARS-Corona-Virus-2 infiziert haben. Dieser Test kann auch nicht ausschließen, dass Sie für andere Menschen nicht mehr ansteckend sind! Auch ist aktuell nicht abschließend geklärt, ob nach einer durchgemachten Infektion eine Immunität besteht, die Wissenschaft geht aber davon aus.

Was misst dieser Test:

Anders als die von den Corona-Testzentren durchgeführten PCR Testungen (Polymerase-Kettenreaktions-Tests mittels Rachenabstrich) weist der Schnelltest nicht das SARS-Corona-Virus-2 direkt nach, sondern die vom eigenen Körper gebildeten Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2. Diese Antikörper sind frühestens ca. 7 Tage nach Infektion nachweisbar (IgM-Antikörper als schnelle Antikörperantwort werden ca. 3-7 Tagen nach Infektion gebildet und IgG-Antikörper als „Gedächtnisantikörper“ nach ca. 14 Tagen). Somit kann der Test eine frühe Infektion NICHT nachweisen und dient somit nur der Bestätigung, ob man bereits eine Infektion durchgemacht hat, wenn die Symptome sich bessern oder vorbei sind. Dies ist insbesondere hilfreich, da die meisten Menschen bei einer SARS-Corona-Virus-2-Infektion nur milde (teilweise sogar gar keine) Symptome entwickeln und diese Symptome häufig nicht von einer Erkältung/Sommergrippe zu unterscheiden sind. Aufgrund der begrenzten Testkapazitäten bei der PCR-Testung wird der Großteil der Bevölkerung zusätzlich nie auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet werden können.

Wann kann ich mich und mein Kind testen lassen:

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie die Erkrankung bereits durchgemacht haben und sich keine Sorgen mehr über eine Ansteckung machen wollen.

Wenn Sie wissen möchten, ob der Husten von Ihnen oder der Ihres Kindes vor Wochen nun Corona war oder nicht.

Wie funktioniert der Schnelltest auf das SARS-Corona-Virus-2:

In unserer Praxis wird Ihnen unsere medizinische Fachangestellte mit einem „Fingerklick“ (wie beim Blutzuckermessen) eine kleine Menge Blut von der Fingerspitze mit einer Pipette entnehmen. Diese Probe wird mit einer Testlösung auf den Schnelltest aufgetragen. Nach 10 Minuten erfahren Sie, ob in Ihrem Blut Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 existieren. Ein positiver Befund bestätigt, dass Sie mit dem Corona-Virus infiziert wurden und Ihr Körper erfolgreich Antikörper gebildet hat. Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Wissenschaft von einer Immunität nach einer durchgemachten Corona-Infektion aus.

Wie sicher ist das Ergebnis des Schnelltests:

Der von uns angebotene Schnelltest ist medizinisch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht validiert. Das heißt, die Ergebnisse des Testes wurden bis jetzt nicht von unabhängigen Laboratorien mit gesicherten Testverfahren bestätigt.

Die Testgenauigkeit wird vom Hersteller für IgG-Antikörper angegeben mit 98,6 % und für die IgM-Antikörper mit 92,9%. Für den Test besteht keine Kreuzreaktivität mit Antikörpern gegen Influenza A+B, RSV, Adenovirus, Syphilis, H.Pylori, HBsAg, HIV, HCV. Das bedeutet, der Test wird nur positiv, wenn Ihr Blut Antikörper gegen das neue SARS-Corona-Virus-2 enthält (noch nicht validierte Aussagen). Hierbei ist außerdem zu beachten, dass es aufgrund von Kreuzreaktivität auch in einzelnen Fällen zu positiven Ergebnissen kommen kann, wenn eine Infektion mit den bei uns schon lange kursierenden normalen Corona-Erkältungsviren noch nicht so lange zurück liegt.

Aufgrund der fehlenden Validierung, der geringen möglichen Kreuzreaktivität und der noch nicht gesicherten Immunität ist das Testergebnis daher unter Vorbehalt zu betrachten!

Ist der Schnelltest eine Kassenleistung:

Im gesetzlichen Gesundheitssystem werden Ansprüche des Patienten auf medizinische Leistungen nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot des §12 des fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) geregelt. Der erste Absatz des §12 SGB V besagt:

„(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“

Diese Kriterien werden auch WANZ Kriterien genannt für wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig.

Da die Information, ob ich die Infektion mit dem SARS-Corona-Virus-2 durchgemacht habe, keinerlei medizinischem Zweck dient und keine medizinische Behandlung von der Entscheidung abhängt, ist dieser Test keine Kassenleistung und darf nicht zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden!

Was kostet Sie der Schnelltest:

Der Schnelltest ist eine Wahlleistung und muss von Ihnen privat in Bar in unserer Praxis bezahlt werden. Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Schnelltest nicht!

Die Kosten für die medizinische Leistung berechnen sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten für die Durchführung und Interpretation des Schnelltests betragen:

31,68€, zu diesen Preisen kommen die Kosten für das Material des Schnelltests von aktuell: 13,44€* pro Schnelltest für den „Cleartest Corona 2019-nCoV IgG/IgM-Schnelltest“ (Deutsches Fabrikat)

* Preise können variieren, je nach Kosten der Tests im Einkauf

also insgesamt 45,12€

Gerne können Sie nun einen Termin bei uns zur Durchführung dieses Schnelltest vereinbaren.

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht ihnen

das Praxisteam der Kinder- und Jugendarztpraxis Dr.med. Frank Kirchner

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten,

seit Montag, den 27.4.2020, ist die sechste Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung in Kraft getreten.

Diese besagt, dass im Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken getragen werden müssen. Dies gilt somit auch für den Besuch von ärztlichen Praxen!

Daher müssen Sie und ihr Kind nun ab Montag, den 27.04.2020, bei einem Besuch in unserer Praxis eine Alltagsmaske tragen. Ohne Maske dürfen sie leider nicht in unsere Praxis kommen. Ausgenommen davon sind natürlich Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder. Die Maskenpflicht gilt in Baden Württemberg ab dem 6. Geburtstag.

Gesunde Geschwisterkinder, die nicht zur Behandlung angemeldet sind, sollten nicht in die Praxis mitgebracht werden. Nur wenn wirklich keine andere Betreuung möglich ist, dürfen Geschwisterkinder ausnahmsweise mitgenommen werden.

Wir sind bemüht, die Abstands- und Hygieneregeln so optimal als möglich zum Schutz von unseren Patienten, aber auch von uns selber, einzuhalten. Daher werden Sie und ihr Kind in aller Regel gleich in ein Behandlungszimmer oder in einem separaten Wartebereich gesetzt. Beachten Sie auch bitte die Abstandsregelung, wenn Sie ihr Kind bei uns am Tresen anmelden und die Krankenversicherungskarte übergeben.

Bitte kommen sie nicht ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung in unsere Praxis. Bei fieberhaften Erkrankungen werden Sie gebeten, beim Praxisbesuch an der Tür zu klingeln und zu warten, bis wir sie dann mit ihrem Kind hereinholen. Geben Sie auch unbedingt Bescheid, wenn Sie oder ihr Kind Kontakt zu einer an CoVid19 erkrankten Person (Corona-Infektion) hatte! In diesem Falle werden Sie von uns unverzüglich telefonisch beraten!

Nach der Behandlung bitten wir Sie, die Praxis möglichst rasch wieder zu verlassen. Aus diesem Grund mussten wir auch leider unsere beliebte Parkgarage und anderes Spielzeug aus dem Wartezimmer entfernen.

Nur so kann der Praxisbetrieb für Sie fast wie gewohnt aufrechterhalten werden.

Wir sind der Meinung, dass Impfungen und Gesundheitsvorsorgen unbedingt zeitgerecht weitergeführt werden sollten. Nur so kann auch für die Zukunft eine gesunde und beschwerdefreie Entwicklung für ihre Kinder gewährleistet werden. Deshalb können sie gerne Termine für anstehende Impfungen und Vorsorgen bei uns vereinbaren.

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht das Praxisteam der

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Einmalhandschuhe und Corona

Liebe Eltern, liebe Patienten

Immer wieder sehen wir Menschen, die Kunststoff-Einmalhandschuhe tragen, um sich vor Infektionen zu schützen.

Dies ist meiner Meinung nach völlig unnötig und unsinnig.

Unsere menschliche Haut verfügt über einen natürlichen Schutzmantel, der uns vor Keimen und eindringenden Infektionen schützt.

Medizinische Schutzhandschuhe werden nur getragen, wenn z.B. ein Arzt Wunden versorgt oder eine Operation durchführt oder mit menschlichen Sekreten wie Blut oder Speichel in Berührung kommt. Dabei werden diese Handschuhe einmalig und nur bei einem Patienten getragen und dann weggeworfen.

Wenn man mit solchen Schutzhandschuhen z.B. einkaufen geht, fasst man damit verschiedene Gegenstände (Einkaufswagen, Lebensmittel, Verpackungen, Geldscheine usw.) an. Alle Keime, die wir fürchten, bleiben an diesen Handschuhen haften und werden bei der nächsten Berührung weitergetragen.

Einmalhandschuhe sind also nur für den medizinischen einmaligen Gebrauch an einem Patienten geeignet und schützen uns im Alltag nicht vor möglichen Infektionen. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Viel sinnvoller und effektiver ist es daher, sich häufig die Hände zu waschen und z.B. nach dem Einkaufen zu desinfizieren.

Einmalhandschuhe sollten übrigens auch nicht mit Desinfektionsmittel in Berührung kommen, da sie dadurch porös und löchrig werden können.

Also hier mein Rat: Lieber häufiger die Hände waschen und desinfizieren als Einmalschutzhandschuhe zu tragen!

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht das Praxisteam

der Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Die Corona-Krise schränkt uns alle im Alltag ein.

Dennoch sollten Vorsorgemaßnahmen und Impfungen bei ihren Kindern nicht vernachlässigt werden!

Wenn wir jetzt unser gutes und sinnvolles Impfsystem aussetzen, laufen wir Gefahr, dass in einigen Monaten dann Krankheiten wie Keuchhusten, Masern, Windpocken und andere wieder gehäuft in unserer Region auftreten.

Auch Vorsorgen sollten termingerecht durchgeführt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Entwicklungsrückstände und andere Störungen übersehen werden und Behandlungen verzögert werden.

Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Patienten bewusst und halten sämtliche Hygiene- und Abstandsvorschriften ein. Die Patienten, die in unsere Praxis kommen, haben dann in aller Regel keinen Kontakt mit anderen Patienten. Wir unternehmen alles, um ein mögliches Infektionsrisiko für Sie und ihre Kinder so gering wie möglich zu halten.

Deshalb unsere Aufforderung: Nehmen Sie die Impftermine und Vorsorgetermine für ihre Kinder termingerecht wahr.

Wir sorgen dann für einen reibungslosen Ablauf bei uns in der Praxis.

Alles Gute für Sie und ihre Kinder wünscht Ihnen ihr

Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

Praxis für Kinder- und Jugendmedizin

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Hier nun eine Anweisung zur häuslichen Quarantäne und Wiederzulassung nach Erkrankung bei Corona-Verdachtsfällen:

Merkblatt für Familien zur Corona-Quarantäne

Wenn ein Familienmitglied Corona-Symptome (Husten, Fieber über 38,5 Grad) zeigt und Kontakt zu einer an dem Corona-Virus erkrankten Person hatte, gilt dieses als Verdachtsfall und muss für mindestens 14 Tage ab Symptombeginn in häusliche Quarantäne.

Nach Ablauf dieser 14 Tage gilt dann der Patient als geheilt, wenn er in den letzten 48 Stunden dieser 14 Tage fieberfrei und symptomfrei geblieben ist. Bestehen weiterhin Krankheitssymptome, verlängert sich die Quarantänezeit so lange, bis der Patient 48 h fieberfrei und symptomfrei ist.

Erst dann kann dann das Familienmitglied als geheilt aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Tritt in dieser Zeit der Quarantäne bei einem anderen Familienmitglied Corona-Erkrankungssymptome auf, dann ist auch dieses Familienmitglied ein Verdachtsfall und muss dann auch ab dem Zeitpunkt des Symptombeginns für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Ist auch dieser Patient in den letzten 48 Stunden dieser 14 Tage fieber- und symptomfrei, gilt auch er als geheilt.

Andere Familienmitglieder ohne Symptome, z.B. betreuende Eltern oder andere gesunde Geschwister, dürfen, auch wenn sie symptomfrei sind, die häusliche Quarantäne nicht verlassen.

Bereits genesene Familienmitglieder, die die 14 Tage Quarantäne schon hinter sich haben, dürfen die häusliche Quarantäne verlassen.

Dies kann unter Umständen zur Folge haben, dass Eltern oder Geschwister von infizierten Familienmitgliedern mehrere Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen müssen.

 

In diesem Sinne, alles Gute für Sie und ihre Kinder

Ihr Team der Kinderarztpraxis Dr. med. Frank Kirchner