Rutenfest in Ravensburg vom 

19. - 23.07.2019 

Liebe Patienten

Ab Freitag Nachmittag, 19.07.19 bleibt unsere Praxis bis einschließlich Mittwoch Vormittag, 24.07.19 geschlossen.

Ab Mittwoch Nachmittag, 14.00 Uhr, ist unsere Praxis dann wieder geöffnet.

 

Vertretungen in dringenden Fällen:

 

Praxis Dr. Siegel in Bad Waldsee, Tel.: 07524 5041

Praxis Dr. Fessler in Leutkirch, Tel.: 07561 6869

Praxis Dres. Hansen und Dangel in Weingarten, Tel.: 0751 44094

Praxis Frau Suhayda in Leutkirch, Tel.: 07561 2657

 

Am Rutenmontag sind folgende Praxen für Sie geöffnet (bitte unbedingt telefonisch Termin vereinbaren):

Dr. Siegel in Bad Waldsee, Tel.: 07524 5041

Dr. Moll in Wilhelmsdorf, Tel.: 07503 91033

Fr. Dr. Decker in Weingarten (nur vormittags!): 0751 45055

Dr. Hansen in Weingarten (nur nachmittags!): 0751 44094

 

Am Samstag und Sonntag wenden sie sich bitte an den Kinderärztlichen Notdienst im Ravensburger Kinderkrankenhaus

St. Nikolaus, Tel.: 0751 873246. Notfallsprechstunden sind dort jeweils von 9.00 – 13.00 Uhr sowie 15.00 bis 19.00 Uhr

 

Wir wünschen allen unseren Patienten

„Scheene Ruata“

Dr.med. Frank Kirchner

Mitglied der Rutenfestkommission

 

 

 

 

 

 

 

 

Schützen sie ihre Kinder vor Krebs:

Mit einer Impfung gegen das Humane Papilloma Virus (HPV)!

Das Humane Papillom Virus ist bei Mädchen der Hauptauslöser für Gebärmutterhalskrebs. Ca. 5000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich daran und ca. 1500 von ihnen versterben.

Aber wussten sie auch, dass in Deutschland jährlich ca. 1600 Männer an Krebsarten durch HP-Viren (Peniskrebs, Analkrebs, Kehlkopfkrebs, Rachenkrebs) erkranken und ca. 900 Männer jährlich daran versterben?

Seit 2007 gibt es nun eine Impfung gegen Humane Papilloma Viren. Und seit November 2018 dürfen in Deutschland auch alle Jungen im Alter von 9 – 17 Jahren auf Krankenkassenkosten geimpft werden.

Jungen und Männer können somit ihren eigenen Impfschutz vor krebserregenden HP-Viren aufbauen und auch die Bekämpfung der Krebsfälle in Deutschland wird somit geschlechtergerecht auf beide Geschlechter verteilt.

Die Impfung zeigt eine äußerst hohe Wirksamkeit, wenn die Impflinge bisher noch keinen Kontakt zu Humanen Papilloma Viren hatten. Daher ist es wichtig, Jungen und Mädchen vor Aufnahme von sexueller Aktivität, also möglichst frühzeitig im Alter von 9 – 14 Jahren, zu impfen.

Seit Einführung der Impfung 2007 wurden weltweit über 280 Millionen Impfstoffdosen verimpft. Das Sicherheitsprofil der Impfung wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als sehr gut eingestuft.

Geben Sie also ihren Kindern die Chance, sich vor Krebs durch HPV zu schützen und lassen sie sie rechtzeitig impfen! Wir beraten sie gerne dazu!

Ihre Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

 

Herbstzeit – Grippezeit!

 

Kaum ist man aus den Sommerferien zurück, fangen bei uns schon wieder die kalten Tage an. Und mit ihnen kommt Husten, Schnupfen und Fieber dazu. Bald liest man dann in der Zeitung, dass die nächste Grippewelle im Anmarsch ist.

Nicht nur ältere Menschen oder chronisch kranke Patienten wie z.B. Asthmatiker oder Diabetiker sind besonders gefährdet, an Grippe zu erkranken. Auch Kinder und Säuglinge erkranken oft schwer an der Grippe und eigentlich jeder, der beruflich oder privat viel Kontakt zu anderen Menschen hat, ist gefährdet.

Deshalb ist es empfehlenswert, alle Menschen, also auch Kinder und deren Kontaktpersonen wie Eltern, Babysitter, Erzieherinnen usw. gegen Grippe zu impfen.

Gerade die letzte Grippesaisaon hat gezeigt, dass besonders Kinder und Jugendliche häufig und schwer an Grippe erkranken! Im letzten Jahr gab es in Baden Württemberg über doppelt so viele gemeldete Grippe-Erkrankte (ca. 34000) als im Vorjahr (ca. 15000)! Es gab sogar 11 gemeldete Todesfälle durch Grippe in Baden Württemberg!

Kinder sind Grippeviren besonders ausgesetzt, denn keine andere Altersgruppe verbringt ihren Tag auf so engem Raum mit anderen Menschen. Im Schulbus, Kindergarten oder Klassenzimmer herrscht ab Herbst ein ständiges Gehuste und Geschniefe vor. Anschließend werden dann die Grippeviren in der ganzen Familie verteilt und die Grippe -Erkrankung kann sich locker ausbreiten

In Baden Württemberg wird diese Grippeschutzimpfung von allen Kassen für alle Altersgruppen übernommen und sogar vom Gesundheitsministerium empfohlen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einen guten Impfschutz vor der nächsten Influenza-Grippe aufzubauen. Der neue Impfstoff, mit dem der Patient optimal auf die kommende Grippe-Saison 2018/19 geschützt ist, ist bereits da und sehr gut verträglich.

Sprechen Sie uns auf die Grippeschutzimpfung an.

 

Ihr Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

 

Liebe Eltern!

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine Hautinfektion, die vor allem bei Kindern unter 10 Jahren auftritt. Die Mund-Hand-Fuß-Krankheit ist eine Virusinfektion, vor allem durch Coxsackie-Viren und Enteroviren, die beim Husten oder Niesen durch sogenannte Tröpfcheninfektion weitergegeben werden kann. Außerdem ist eine Ansteckung über eine Schmierinfektion durch Stuhl möglich. Von der Hand-Mund-Fuß-Krankheit sind deshalb insbesondere Kitas, Kindergärten und Spielgruppen betroffen. Sind ältere Kinder oder Erwachsene erkrankt, kann die Hand-Fuß-Mund-Krankheit auch völlig symptomlos sein. Insgesamt dauert die Hand-Mund-Fuß-Krankheit zwischen acht und zwölf Tagen. Eine Impfung gibt es nicht.

 

Symptome der Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Nicht-juckender Hautausschlag, vor allem an Handinnenflächen und Fußsohlen. Es bilden sich rötliche Flecken, die sich im Verlauf zu Bläschen entwickeln können und innerhalb von 10 bis 12 Tagen abheilen.

Der Mund ist auch betroffen An der Mundschleimhaut können sich schmerzhafte Bläschen, sogenannte Aphten, bilden. Begleiterscheinungen Leichtes bis mittelstarkes Fieber, Hals- und Bauchschmerzen sowie Erbrechen sind mögliche Begleiterscheinungen der Hand-Mund-Fuß-Krankheit. Seltene Zusatzinfektion In seltenen Fällen kann es zu einer Mandelinfektion kommen.

Was kann ich gegen die Hand-Mund-Fuß-Krankheit tun?

Leider nicht viel, der Körper muss ohne Hilfe mit der Infektion fertig werden. Gehen Sie jedoch in jedem Fall zum Kinderarzt, der die Hand-Mund-Fuß-Krankheit diagnostizieren und andere Krankheiten ausschließen kann. Achtung: Der Inhalt der Bläschen sowie Speichel und Stuhl des kleinen Patienten sind besonders ansteckend. Deshalb sollten Sie unbedingt ausreichend Hände waschen und auf gründliche Reinigung der Handtücher und Spielsachen achten!

 

Hand-Fuß-Mund-Krankheit-Dauer: Wie lange ist man ansteckend?

Die größte Ansteckungsgefahr für andere Menschen besteht in den ersten Tagen nach dem Auftreten der Symptome bei einem Erkrankten, da sich die Viren in dieser Zeit besonders stark vermehren und daher auch in großer Zahl an die Umwelt abgegeben werden. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit-Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Beschwerden, beträgt etwa drei bis zehn Tage. In der Regel besteht bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit für etwa eine Woche Ansteckungsgefahr. Es gilt jedoch: Solange Bläschen oder ein Ausschlag an Hand, Fuß oder Mund präsent sind, werden aus diesen Hautstellen auch Viren abgesondert, die ansteckend sind.

Das heißt für Sie, dass ihr Kind bei einer diagnostizierten Hand-Fuß-Mund-Krankheit für mindestens eine Woche keine Gemeinschaftseinrichtungen wie die Kita, Kindergärten, Spielegruppen oder Schule besuchen darf! Nach Genesung und nach Abheilung (Eintrocknung) der Bläschen ist eine Wiederzulassung in Gemeinschaftseinrichtungen in der Regel ohne schriftliches ärztliches Attest möglich.

Bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit besteht keine gesetzliche Meldepflicht und keine Attestpflicht zur Wiederzulassung zum Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung. Dennoch kann der Kindergarten oder ähnliche Einrichtungen ein Attest zur Wiederzulassung verlangen. Dieses darf aber nur gegen eine ärztliche Attestgebühr vom Arzt ausgestellt werden.

Alles Gute für Ihr Kind wünscht das Praxisteam der

Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten,

ich bin wieder im Einsatz und die Praxis ist wie gewohnt zu den normalen Sprechzeiten geöffnet.

Alles Gute für Sie und Ihre Kinder,

Ihr Praxisteam von der Kinderarztpraxis Dr. Kirchner

 

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

Am 12.07. werde ich am Knie operiert und kann daher bis zum 25.07.2018 keine Sprechstunde abhalten.

Dennoch ist in dieser Zeit die Praxis morgens von 8.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr besetzt. Überweisungen und Rezepte können dann vorbestellt werden und werden dann zeitnah zur Abholung für Sie vorbereitet. Ebenso können Untersuchungstermine für die Zeit ab 26.07.18 vereinbart werden.

Für dringende Behandlungsnotfälle haben sich wieder viele nette Kolleginnen und Kollegen zur Vertretung bereit erklärt:

Praxis Volmer in Amtzell, erreichbar unter 07520 6371

Praxis Dr. Krämer in Weingarten, erreichbar unter 0751 41122

Praxis Dres. Hansen und Dangel in Weingarten, erreichbar unter 0751 44094

Praxis Rezbach in Ravensburg, erreichbar unter 0751 553311

Praxis Dr. Raff, erreichbar unter 0751 22050

Praxis Suhayda in Leutkirch, erreichbar unter 07561 2657

An den Wochenenden wenden Sie sich bitte an den Kinderärztlichen Notdienst in Ravensburg, erreichbar unter 0180 1929288: Notfallsprechstunden finden jeweils von 9.00 -13.00 Uhr sowie 15.00-19.00 Uhr in de Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin in der Oberschwabenklinik St. Elisabeth in Ravensburg statt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ab 26.07.2018 bin ich dann wieder mit voller Kraft für die Behandlung ihrer Kinder bereit.

Alles Gute wünscht Ihnen und ihren Kindern das

Praxisteam Dr. med. Frank Kirchner

 

 

Liebe Patienten, liebe Eltern

Soeben kam die Nachricht vom Gesundheitsamt, dass sich die Windpockenerkrankungen im Landkreis Ravensburg im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht haben!

Die durchschnittliche Windpocken-Durchimpfungsrate beträgt bei uns im Landkreis gerade mal 62,9 %, in einigen Gemeinden liegt sie sogar unter 30 %!

Seit Juli 2017 dürfen nach Infektionsschutzgesetz Geschwisterkinder von Windpockenerkrankten, sofern sie ungeimpft sind, für die Dauer der Inkubationszeit, d.h. für ca. 16 Tage, Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergarten oder Schule nicht besuchen.

Geimpfte und Personen, die bereits eine Windpockenerkrankung durchgemacht haben, sind geschützt und können Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

Das Gesundheitsamt und ich als ihr Kinderarzt raten ihnen deshalb dringend, ihren Impfstatus zu überprüfen und bestehende Impflücken zu schließen. Gerne können wir sie in unserer Praxis beraten!

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbrief/windpocken-guertelrose/#c4261

Alles Gute für Sie und ihr Kind wünscht

das Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

 

Impfung gegen FSME ( Zeckenimpfung)

Liebe Patienten, liebe Eltern!

Die FSME-Erkrankungszahlen steigen in Süddeutschland und vor allem im Landkreis Ravensburg dramatisch an. Waren es im Jahr 2016 noch 350 gemeldete FSME-Fälle in Deutschland, sind es 2017 bereits ca. 500 Fälle gewesen.

Daher wird in Baden Württemberg und Bayern dringend die Impfung für alle exponierten Personen, also jeder der sich irgendwann mal im Freien aufhält, empfohlen.

Für die Impfung ist es nie zu spät, die Immunisierung kann jederzeit begonnen werden. Am besten, sie vereinbaren so rasch als möglich einen Impftermin zur Erstimmunisierung oder einen Auffrischimpftermin.

Nicht nur Kinder sind von FSME betroffen, sondern gerade erwachsene Menschen können schwer an FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) erkranken!

Für weitere Beratungen zur FSME-Impfung, aber auch zu allen anderen Impfungen, stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!

Wir wünschen Ihnen einen "zeckenfreien" Sommer

herzlichst, ihr Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

 

...er hustet immer noch!

Grippewelle in Oberschwaben

Dr. med. Frank Kirchner, Kinder- und Jugendarzt in Vogt, berichtet aus dem Praxisalltag

 

Er hustet immer noch - diesen Satz hören wir Kinderärzte zur Zeit täglich mehrmals in unseren Praxen!

Die hartnäckige, langwierige Grippe- und Erkältungswelle beschäftigt die Kinder- und Jugendärzte zur Zeit über alle Maßen in ihren Praxen. 70 bis über 100 Patienten pro Tag sind keine Seltenheit.

Momentan grassieren gleich zwei Arten von Grippeviren, nämlich Influenza Typ A (H1N1) und Influenza Typ B der Yamagata-Linie, in Oberschwaben. Dazu kommen noch normale Erkältungsviren und bakterielle Infektionen wie zum Beispiel Scharlach.

Während aber bei Scharlach-Bakterien ein Antibiotikum wirksam und heilsam ist, nützen Antibiotika bei viralen Infekten, zu denen nun mal die echte Grippe und auch die meisten anderen Erkältungskrankheiten zählen, nichts. Hier sind Antibiotika völlig unwirksam und fehl am Platz. Nur im seltenen Fall einer sogenannten bakteriellen Superinfektion, d.h., auf den durch einen viralen Infekt geschwächten Körper treffen zusätzlich noch krankmachende Bakterien, kann eine Antibiotikumtherapie erwogen werden. Das ist zum Beispiel bei einer Lungenentzündung oder einer eitrigen Kehlkopfentzündung sinnvoll.

Bei der echten Grippe kann man nur die Symptome lindern und man sollte dem geschwächten Organismus unbedingt eine Auszeit gönnen. Daher kann man bei hohem Fieber und Gliederschmerzen ein Schmerz- und Fiebermittel verabreichen, aber nicht jede Temperaturerhöhung muss mit aller Gewalt behandelt werden. Fieber ist nämlich eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers und sollte somit, wenn es der Patient aushält und sich einigermaßen wohl fühlt, nicht gesenkt werden. Hat aber das Kind starke Schmerzen und plagt und quält sich, dann darf man zur Linderung schon zu Fieber- und Schmerzmittel greifen.

Aber viel wichtiger ist es aber, dem Körper Ruhe zu gönnen und vor allem für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen. Gerade bei Fieber ist der tägliche Flüssigkeitsbedarf massiv erhöht. Zwei bis drei Liter warmer Tee, am besten mit Traubenzucker als raschverfügbarer Energielieferant gemischt, sind daher als Trinkmenge angebracht. Außerdem ist viel durch Trinken aufgenommene Flüssigkeit der beste Hustensaft und oft wirksamer als alle anderen pflanzlichen oder synthetisch hergestellten Hustensäfte!

Abschwellende Nasentropfen können dann zusätzlich bei Schnupfen und Ohrenschmerzen hilfreich sein.

Aber das wichtigste für die kleinen Patienten ist Fürsorge und liebevolle Behandlung durch die Eltern. Ein krankes Kind, gar mit Fieber oder Husten, gehört deshalb auch nicht in den Kindergarten. Dies dient sowohl der eigenen Genesung, aber auch im Interesse, keine anderen Kinder anzustecken und somit die lästigen Grippe- und Erkältungsviren weiter zu verbreiten. Wenn man nun mal an einer Grippe erkrankt ist, sind Krankheitsverläufe von über zwei Wochen keine Seltenheit. Und hier hilft dann wirklich nur Geduld, viel Flüssigkeit, frische Luft und körperliche Schonung. Trotzdem kann ein Husten dabei hartnäckig und langwierig sein, und so hören wir die Eltern oft sagen: ...er hustet immer noch!

Aber gerne kümmern wir Kinder- und Jugendärzte um unsere kleinen Patienten, und oftmals sollte man die Kinder mehrfach ärztlich kontrollieren, um keine Komplikationen durch die Grippe zu übersehen wie zum Beispiel eine beginnende Austrocknung des Körpers durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder eine eitrige Bronchitis. Und auch diese Grippewelle wird dann irgendwann einmal wieder vorbei sein!

 

Grippeimpfung 2018

Fasnetszeit – Grippezeit!

 Achtung! Die echte Grippe grasiert! Noch ist es nicht zu spät für eine Impfung!

Nicht nur ältere Menschen oder chronisch Kranke Patienten wie z.B. Asthmatiker oder Diabetiker sind besonders gefährdet, an Grippe zu erkranken. Auch Kinder und Säuglinge erkranken oft schwer an der Grippe und eigentlich jeder, der beruflich oder privat viel Kontakt zu anderen Menschen hat, ist gefährdet.

Deshalb ist es empfehlenswert, alle Menschen, also auch Kinder und deren Kontaktpersonen wie Eltern, Babysitter, Erzieherinnen usw. gegen Grippe zu impfen.

Gerade Kinder sind Grippeviren besonders ausgesetzt, denn keine andere Altersgruppe verbringt ihren Tag auf so engem Raum mit anderen Menschen. Im Schulbus, Kindergarten oder Klassenzimmer herrscht ab Herbst ein ständiges Gehuste und Geschniefe vor.

In Baden Württemberg wird diese Grippeschutzimpfung von allen Kassen für alle Altersgruppen übernommen und sogar vom Gesundheitsministerium empfohlen.

Jetzt ist noch der richtige Zeitpunkt, um einen guten Impfschutz vor der nächsten Influenza-Grippe aufzubauen. Der neue Impfstoff für die Saison 2017/2018 ist bereits da und sehr gut verträglich.

Sprechen Sie uns auf die Grippeschutzimpfung an.

 Ihr Praxisteam Dr.med. Frank Kirchner

 

 

 

 

Liebe Eltern, liebe Patienten

 

Die Erkältungswelle hat nun auch Oberschwaben erreicht. Neben den üblichen Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber breitete sich aber nun auch eine Magen-Darm-Infektion mit Erbrechen und Durchfall aus.

In diesem Falle ist vor allem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei massiven Erbrechen hat sich vor allem eine „Teepause“ bewährt. Geben sie ihrem Kind im 5-Minuten-Takt teelöffelweise folgende Teemischung:

1 Liter Tee (möglichst dünner Schwarztee, zur Not geht aber auch Kräutertee oder Früchtetee)

+     9 Teelöffel Traubenzucker

+     (1/2 gestrichener Teelöffel Salz, aber nur bei massiven Brechdurchfall hinzufügen!)

+     100 ml Orangensaft

 

Bei massiven Durchfall hat sich die Karottensuppe nach Prof. Moro bewährt. Wichtig ist, dass die Karotten auch wirklich eine Stunde lang gekocht werden:

  Moro-Suppe
(Nach Prof. Ernst Moro, Heidelberg, 1908)

500g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde kochen, dann durch ein Sieb drücken oder mit dem Mixstab pürieren. Mit gekochtem Wasser wieder auf 1 Liter Flüssigkeit auffüllen. Drei Gramm Kochsalz dazugeben – fertig.

Das ganze eventuell mit gekochten, pürierten Kartoffeln eindicken

 

Wir wünschen Ihrem Kind gute Besserung
 

Ihr Praxisteam Dr. med. Frank Kirchner